Christian Wulff, Porsche
Porsches Übernahmekampf: Auch Finanzaufseher überprüfen Wulff
Bundespräsident Wulff steht massiv unter Druck. Neben der Staatsanwaltschaft Hannover nimmt ihn nun auch noch die Finanzaufsicht ins Visier. Nach SPIEGEL-Informationen prüft die BaFin, ob Wulff bei Porsches Übernahmeversuch gegen das Gesetz verstoßen hat.
Porsche-VW-Übernahmeschlacht: “Wulff hätte den Aufsichtsrat informieren müssen”
VW- und Porsche-Aktionäre überziehen die Konzerne mit Milliardenklagen. Anwalt Franz Braun erklärt, was der Bundespräsident damit zu tun hat.
Attacke gegen VW: Wulff hatte früh Hinweise auf Porsches Übernahmeversuch
Ein interner Vermerk bringt Christian Wulff in Bedrängnis: Nach SPIEGEL-Informationen bekam er bereits im Februar 2008 einen Hinweis auf Porsches Plan, Volkswagen zu übernehmen. Laut Experten hätte der damalige Ministerpräsident dies dem VW-Aufsichtsrat melden müssen, doch er schwieg.
“Schweigend und untätig”: Schadenersatzforderung gegen Ex-VW-Aufseher Wulff
Als Mitglied im VW-Aufsichtsrat soll Wulff zugesehen haben, wie Anleger massiv getäuscht wurden. Investoren fordern nun 1,8 Milliarden Euro Schadenersatz.
Enge Kontakte zur BW-Bank: Wulffs Schnäppchenkredit wirft neue Fragen auf
War der günstige 520.000-Euro-Kredit der BW-Bank eine Art Dankeschön für Christian Wulff? Kurz zuvor hatte Niedersachsens damaliger Ministerpräsident das Geldinstitut vor Schaden bewahrt – durch die Rettung des Autobauers Porsche. Der Bundespräsident bestreitet im SPIEGEL einen Zusammenhang.
Christian Wulff: Bewerbung für Berlin
Niedersachsens Ministerpräsident hat sich mit seinem Sieg im Porsche-Deal für die Bundespolitik empfohlen. Doch Platz gibt es für ihn dort auch nach der Wahl wohl nicht
Einfluss in der Union: Oettinger schmiedet neue Allianzen
Monatelang kämpfte Günther Oettinger für Porsche – dann musste sich der baden-württembergische Ministerpräsident geschlagen geben. Sein berüchtigter Pakt mit dem Niedersachsen Christian Wulff ist gebrochen. Oettinger bastelt jetzt an neuen Bündnissen mit alten Gegnern.
Porsche-Übernahme: Neue VW-Struktur soll bis Mitte August stehen
Jetzt geht alles ganz schnell: Einen Tag nach dem Ende des Machtkampfs zwischen Porsche und VW beginnen nun die Gespräche zur Bildung des integrierten Autokonzerns. In wenigen Wochen schon soll das Grundgerüst stehen.
Integrierter Großkonzern: VW beschließt Übernahme von Porsche
Der Volkswagenkonzern übernimmt Porsche – und will damit zum neuen Automobil-Großkonzern werden. Auch ein neuer Geldgeber steigt ein: Katar wird 17 Prozent der Anteile übernehmen.
Machtkampf mit VW: Wiedeking-Gegner begrüßen Entmachtung des Porsche-Chefs
Wendelin Wiedeking muss gehen, die Gewinner des Machtkampfs zeigen sich gönnerhaft: Niedersachsens Ministerpräsident Wulff und VW-Betriebsratschef Osterloh würdigen die Ideen des geschassten Porsche-Chefs. Leisen Triumph können sie sich dennoch nicht verkneifen.
Porsche-Chef geht: Zum Abschied erhält Wiedeking Lob vom Gegner
Nach fast 18 Jahren beim Sportwagenbauer Porsche räumt Wendelin Wiedeking den Posten. Der Abgang wird beiden mit einem goldenen Handschlag versüßt. Der niedersächsische Ministerpräsident Christian Wulff lobte, Wiedeking habe “bei dem Versuch, Volkswagen zu übernehmen, die richtige industrielle Logik erkannt”.
Kauf von Porsche-Aktien: Katar bemüht sich um Milliardenkredit
Das Emirat Katar verhandelt mit mehreren Banken über Kredite in Milliardenhöhe. Das Geld soll für den Kauf von Porsche-Aktien bestimmt sein. Baden-Württembergs Ministerpräsident Oettinger hofft, dass die eigenständige Entwicklung des Sportwagenbauers gewahrt bleibt.
Übernahme durch VW: Porsche droht wochenlange Hängepartie
Kein Beschluss in dieser Woche: Nach Informationen der Nachrichtenagentur dpa verzögert sich die Entscheidung über die Fusion von Porsche und VW. Spekulationen um Milliardenforderungen der Finanzämter belasten zudem die VW-Aktie – der Kurs bricht um fast zehn Prozent ein.
Volkswagen: Porsche-Übernahme könnte an milliardenhohen Steuern scheitern
Der geplante VW-Porsche-Deal könnte noch platzen. Bei dem Geschäft drohen laut einem Zeitungsbericht Steuerforderungen in Milliardenhöhe. Die Unternehmen versuchen demnach, den Fiskus zu umgehen. VW soll einen entsprechenden Vorschlag gemacht haben.
Streit mit Volkswagen: Porsche-Betriebsrat ruft Oettinger zu Hilfe
“Wir werden galaktisch um die Eigenständigkeit kämpfen”: Porsche-Betriebsratschef Uwe Hück lehnt die Übernahme durch Volkswagen vehement ab und fordert Unterstützung von der Politik. CDU-Ministerpräsident Oettinger solle sich für die Porsche-Mitarbeiter einsetzen.
Widerstand gegen VW: Porsche-Betriebsrat droht mit Werksbesetzungen
“Mit Polo-Teilen können Sie keinen Porsche bauen”: Betriebsratschef Uwe Hück hat scharfe Proteste gegen die Übernahme von Porsche durch Volkswagen angekündigt. Die Mitarbeiter des Sportwagenbauers wollen Werke besetzen – und so die Produktion komplett lahmlegen.
Machtkampf entschieden: Volkswagen will Porsche komplett schlucken
Übernahme in zwei Stufen: Nach Informationen des SPIEGEL will VW nach dem Kauf von zunächst knapp 50 Prozent der Porsche-Aktien in einem zweiten Schritt auch die restlichen Anteile erwerben. Der Sportwagenhersteller soll dann als eine von zehn Marken in den Konzern integriert werden.
Einigung der Eigentümer: Volkswagen soll Macht bei Porsche übernehmen
Der Machtkampf ist offenbar entschieden: Volkswagen soll mit knapp 50 Prozent bei Porsche einsteigen. Darauf haben sich die Eigentümerfamilien Porsche und Piëch laut Insidern verständigt. Der Sportwagenhersteller soll in den Wolfsburger Konzern integriert werden – als eine Marke von vielen.
Geburtstagsfeier bei Audi: Wendelin Wiedeking – einsam unter Freund und Feind
“Ich fühle mich pudelwohl”: Porsche-Chef Wiedeking trotzt den Rücktrittsspekulationen mit demonstrativ guter Laune bei der Feier zum 100. Geburtstag von Audi. Alle Kontrahenten aus Wirtschaft und Politik sind versammelt, doch keiner zettelt Streit an. Nur die Sitzordnung ist eindeutig.
Gelassener Porsche-Chef: Wiedeking fühlt sich “pudelwohl”
Keine Pläne für einen Rücktritt, keine Angst vor einem Rauswurf: Porsche-Chef Wendelin Wiedeking bezeichnet sich als “glücklichen Vorstandsvorsitzenden”. Während die Eigentümer um die Zukunft des Sportwagenherstellers ringen, sieht er keinen Grund, das Unternehmen zu verlassen.