CDU, Gesine Schwan

Leser stimmen über Bundespräsidenten ab: Joschka Fischer düpiert von der Leyen

Für die Leser von SPIEGEL ONLINE ist klar: Joschka Fischer sollte neuer Bundespräsident werden. In einer Abstimmung unter 17 Kandidaten belegte der Grünen-Politiker den ersten Platz, knapp vor Ex-Bischöfin Margot Käßmann. Die schwarz-gelbe Favoritin Ursula von der Leyen wurde nur vierte.

Goebbels-Vergleich – CDU-Politiker muss gehen

Für einen Vergleich der SPD-Politikerin Gesine Schwan mit Magda Goebbels muss ein CDU-Funktionär büßen. Der Lokalpolitiker aus dem südbadischen Waldkirch verliert seine Ämter.

Nach der Wahl Köhlers: Union und FDP sehen Signal für Schwarz-Gelb

Nach der Wiederwahl von Bundespräsident Horst Köhler haben Union und FDP demonstrativ ihren Willen zum gemeinsamen Regieren nach der Bundestagswahl unterstrichen. Kanzlerin Merkel (CDU), CSU-Chef Seehofer und FDP-Chef Westerwelle traten nur wenige Minuten nach der Wahl Köhlers gemeinsam vor die Presse.

Hessischer Kulturpreis: Kritik an Koch wächst

Die SPD wirft Hessens Ministerpräsident “religiöse Überheblichkeit” vor. Auch in der CDU rumort es. Koch selbst schweigt dazu – und attackiert stattdessen Gesine Schwan

Präsidentenwahl: Fiese Finten, kuriose Konflikte, verflixte Mehrheiten

Der Bundespräsident ist so machtarm wie kein anderer Spitzenpolitiker der Republik – trotzdem wird seine Kür seit Jahrzehnten von brisanten Machtspielen begleitet. SPIEGEL ONLINE erklärt die vertrackte Logik der Präsidentenkür. Und verrät die besten Wahl-Anekdoten aus 60 Jahren BRD.

Präsidentenwahl: Wenn Promis Politik machen

Gesine Schwan telefoniert einem Handball-Trainer hinterher. Die CSU will nichts mehr von einer Fürstin wissen. Die CDU vertraut einer Boxerin. Zum Unsinn der Promi-Wahlmänner

Bundespräsidentenwahl: Don Quichotte der Demokratie

Wo steht eigentlich, wer die Vorschlagsliste der Wahlmänner und -frauen für die Bundesversammlung aufstellen darf? Ein Bürger ist wegen Patzern im Verfahren vor Gericht gezogen – und weckt in letzter Minute Zweifel an der Bundespräsidenten-Kür.

Grünen-Politiker Schick: “SPD und Linke müssen Parteitaktik hintenanstellen”

Rot-Rot-Grün ist möglich, meint Grünen-Politiker Gerhard Schick. Voraussetzung: die Linke gibt ihre Fundamentalopposition ebenso auf wie die SPD ihre Blockadepolitik. Im SPIEGEL-ONLINE-Interview erläutert der Finanzexperte, weshalb er sich aber auch ein schwarz-grünes Bündnis vorstellen könnte.

Bundespräsidentenwahl: Kritische SPD-Parlamentarier bestreiten Schwan-Boykott

Sie wollen nicht als Wackelkandidaten gelten: Drei SPD-Abgeordnete widersprechen dem Eindruck, sie würden Gesine Schwan bei der Bundespräsidentenwahl die Stimme verweigern. Gestiegen sind die Chancen der sozialdemokratischen Kandidatin damit jedoch kaum.

Bundespräsidentenwahl: Wackelkandidaten lassen Schwans Chancen schwinden

SPD-Chef Müntefering springt ihr öffentlich bei, sie selbst sieht das Rennen “völlig offen”: Gesine Schwan glaubt an ihre Chance gegen Bundespräsident Köhler. Tatsächlich sind ihre Aussichten schlecht – mehrere Linke, Grüne und vielleicht sogar Sozialdemokraten könnten ihr die Stimme verweigern.

Köhler-Herausforderin: Schwan hält Präsidentenwahl für völlig offen

Ihre Chancen werden als gering eingeschätzt, aber Gesine Schwan gibt sich kämpferisch: Die SPD-Kandidatin für die Bundespräsidentenwahl hält das Rennen um das Amt für völlig offen. Von Berichten über angebliche Abweichler in den eigenen Reihen lässt sie sich nicht beeindrucken.

Wirtschaftskrise: Linke-Politiker ruft zu sozialen Unruhen auf

Empörung bei CDU, SPD, FDP und Grünen: Ein Vorstandsmitglied der Linken in Nordrhein-Westfalen befürwortet wegen der Wirtschaftskrise soziale Unruhen. Die Menschen in diesem Land seien nicht länger bereit, die Kosten der Krise zu tragen, für die sie nicht verantwortlich sind.

Soziale Unruhen: Christian Wulff setzt sich für Gesine Schwan ein

In der Debatte um mögliche soziale Unruhen aufgrund der Wirtschaftskrise hat Gesine Schwan viel Kritik einstecken müssen. Überraschend erhält die Kandidatin der SPD zur Wahl der Bundespräsidentin Unterstützung von Niedersachsens Ministerpräsident Christian Wulf (CDU): “Wir sollten Schwan aufmerksam zuhören.”

Debatte um soziale Unruhen: CDU-Vize Wulff verteidigt SPD-Kandidatin Schwan

Gesine Schwan bekommt in der Debatte über mögliche Krawalle wegen der Wirtschaftskrise ungewöhnliche Rückendeckung. Wer die SPD-Kandidatin für das Bundespräsidentenamt kenne, “weiß, dass sie keine sozialen Unruhen schüren wollte”, sagt CDU-Vize Christian Wulff. Sein Rat an alle Kritiker: zuhören.

Politischer Streit: Soziale Unruhen Merkel kontert Gesine Schwan

Der politische Streit über mögliche gesellschaftliche Folgen der Krise geht weiter. Die SPD-Präsidentschaftskandidatin Gesine Schwan hat ihre Warnung vor sozialen Unruhen verteidigt und vor einer “explosiven Stimmung” gemahnt. Kanzlerin Angela Merkel kritisierte die Äußerungen als “Mätzchen”.

Wirtschaftskrise: Lafontaine will Generalstreiks gegen die Regierung

Der Linken-Chef will “die Straße” mobilisieren. Um die Regierung in der Wirtschaftskrise zum Handeln zu bewegen, sei “Widerstand von unten” nötig – etwa ein politischer Generalstreik oder Großdemos. Zugleich beschwört Oskar Lafontaine die Gefahr eines möglichen Rechtsrucks in Deutschland.

Präsidentenwahl: Handball-Trainer Brand lässt die SPD zappeln

Wackler auf SPD-Seite: Handball-Bundestrainer Heiner Brand soll für die Sozialdemokraten Gesine Schwan zur Bundespräsidentin wählen – doch der Weltmeister bekannte jetzt, er wolle sich nicht festlegen. Brand gilt als eher konservativ und als Sympathisant von Amtsinhaber Köhler.

Staatsoberhaupt: Gesine Schwan wäre bei Direktwahl chancenlos

Die Kandidatin der SPD für die Bundespräsidentschaftswahl hat bei den Deutschen keinen guten Stand. Nur 14 Prozent würden sich im Falle einer Direktwahl für Gesine Schwan entscheiden. Amtsinhaber Horst Köhler käme auf eine große Mehrheit der Stimmen. Bitter für Schwan: Nicht einmal bei SPD-Anhängern kann sie klar punkten.

Präsidentenwahl: Köhlers Mehrheit schrumpft auf zwei Stimmen

Knapp, knapper, Köhler: Die Mehrheit des Präsidenten in der Bundesversammlung schmilzt zusammen. Wegen einer Laune der Mathematik hat er jetzt nur noch eine Zwei-Stimmen-Mehrheit. Und ist auf die bunte Truppe der Freien Wähler in Bayern angewiesen.

Bundespräsident: SPD lobt Köhlers Krisen-Analyse

“Inhaltsstark und mutig”, “richtungsweisend”, “wichtige Worte”: Bundespräsident Horst Köhler erhält reichlich Lob für seine Rede zur Finanzkrise. Auch von der SPD, die seine Wiederwahl nicht unterstützt, kommt Beifall – sogar von Konkurrentin Gesine Schwan.