Bundesbank, Euro
Bundesbank-Chef zu Billionen-Schirm: Weidmann warnt vor Größenwahn
Mit einem biblischen Vergleich festigt Bundesbank-Präsident Weidmann seinen Ruf als wirtschaftspolitischer Hardliner: Er kritisierte die Forderung der OECD, einen Billionen-Wall gegen die Euro-Krise aufzuziehen. Die Strategie gleiche dem Turmbau zu Babel.
Schuldenkrise: Schwierige Suche nach den versteckten Euro-Risiken
Knapp 500 Milliarden Euro – diese gewaltige Summe soll die übrige Euro-Zone der Deutschen Bundesbank schulden, versteckt in einem Unterposten der Notenbankbilanz. Nach SPIEGEL-Informationen gibt die Bundesregierung jetzt Entwarnung. Doch die Begründung mutet fragwürdig an.
Schuldenkrise: Gewinn der Bundesbank bricht ein
Die Schuldenkrise im Euro-Raum hat einen deutlichen Gewinnrückgang bei der Bundesbank zur Folge. Bank-Präsident Weidmann nannte gestiegene Risiken als Grund.
Kreditausfallversicherungen: Bundesbank gibt Entwarnung für Schuldenschnitt
Die größte Gefahr scheint gebannt. Nachdem vergangene Woche klar wurde, dass beim griechischen Schuldenschnitt Kreditausfallversicherungen fällig werden, gibt die Bundesbank nun Entwarnung: Zu großen Verwerfungen werde es dadurch nicht kommen.
Geldpolitik: EZB-Chef pariert scharfe Kritik aus Deutschland
Die Zentralbank provozierte jüngst mit laxer Geldvergabe. Einen Brandbrief der Bundesbank kontert EZB-Chef Draghi, indem er sich zum “Hüter der Stabilität” ernennt.
Debatte um Notenbank-Bilanz: Bofinger attackiert Sinns “Jammer-Diskussion”
Schlummert in der Bundesbank-Bilanz ein gigantisches Risiko? Ja, sagt der Ökonom Hans Werner Sinn. Jetzt erwidert ihm einer der Wirtschaftsweisen: Sinn überzeichne die Bedrohung – ohne eine Alternative zur Rettung der Euro-Zone aufzuzeigen.
Tücken der Euro-Krise: Gefährliches Rennen um den ersten Platz
Überschüsse sind nicht immer gut, Defizite nicht immer schlecht: In der Euro-Zone muss man die Ungleichgewichte entweder politisch managen, oder man muss sich ausreichend gegen sie versichern, meint Wolfgang Münchau. Sonst kracht das ganze System zusammen.
Strategie der EZB: Ordnungspolitik, was ist das?
Die EZB flutet die Märkte mit billigem Geld und kauft zweifelhafte Staatsanleihen auf. Mit der Tradition der alten Bundesbank haben die Euro-Hüter von heute kaum noch etwas gemeinsam. Aber sie ticken auch ganz anders als ihre Kollegen von der US-Zentralbank
Bundesbankpräsident: Weidmann lehnt freiwilligen Schuldenschnitt ab
Der Präsident der Bundesbank hat eine Beteiligung der europäischen Notenbanken an einem freiwilligen Schuldenschnitt für Griechenland ausgeschlossen. Die Notenbanken dürften “das ihnen anvertraute Vermögen nicht verschenken”, sagte Jens Weidmann dem “Handelsblatt”.
Finanzpolitik: Bundesbank fordert deutlichen Sparkurs
Bundesbank-Präsident Jens Weidmann drängt die Bundesregierung zu weiteren Einschnitten. Denn vor allem die Euro-Rettung kostet Geld. Experten schlagen die Streichung der Pendlerpauschale und von Steuervergünstigungen für Lohnzuschläge vor.
Bundesbank-Forderung: Briten sollen Beitrag zur Euro-Rettung leisten
Es geht auch ohne die USA – aber nicht ohne die Briten: Bislang hatte die Bundesbank ihre Zustimmung für zusätzliche Euro-Hilfen von einer Beteiligung großer Staaten abhängig gemacht. Im SPIEGEL relativiert Vorstand Andreas Dombret nun diese Haltung.
IWF-Hilfen: Bundesbank pocht auf Briten-Beitrag für den Euro
Die Euro-Länder haben sich auf einen Beitrag von 150 Milliarden an den IWF geeinigt. Damit soll die Euro-Zone gestützt werden. Auch die Briten sollen helfen.
Scheidender EZB-Chefvolkswirt: Die Euro-Zone ist auf ein schiefes Gleis geraten”
Chefvolkswirt Jürgen Stark verlässt die EZB zum Ende des Jahres. Mit “Welt Online” spricht er so offen wie nie zuvor über die wahren Gründe.
IWF-Kredit: 200-Milliarden-Hilfe für Europa steht auf der Kippe
Während Russland die Euro-Zone unterstützen will, sind die USA skeptisch. Von einer Beteiligung der Nicht-Euro-Länder macht die Bundesbank ihre Überweisung abhängig.
Frisches Geld für Schuldenstaaten: Warum sich die Bundesbank gegen IWF-Hilfe wehrt
Der IWF soll den Euro retten, 200 Milliarden Euro soll der Währungsfonds bei europäischen Notenbanken einsammeln und damit im Notfall Krisenstaaten retten. Doch schon jetzt zeichnet sich ab: Der so wichtige Beschluss des EU-Gipfels droht zu scheitern – auch am Veto der Bundesbank.
Schuldenkrise: Russland bietet Euro-Staaten Milliarden an
Die Amerikaner zieren sich, die Bundesbank zögert – nun springt immerhin Russland ein. Der Kreml will dem Weltwährungsfonds IWF mindestens zehn Milliarden Dollar überweisen, damit der den Euro-Krisenstaaten hilft. Ob das reicht, ist allerdings fraglich.
Euro-Krise: Bundesbank-Chef droht mit Blockade des Rettungsplans
Deutschlands oberster Währungshüter macht ernst: Bundesbank-Präsident Weidmann droht damit, die Euro-Rettungspläne zu torpedieren. Einer Aufstockung der IWF-Feuerkraft will er nur zustimmen, wenn sich auch Länder außerhalb der Währungsgemeinschaft daran beteiligen.
IWF-Kredit: Die Bundesbank taktiert bei der Euro-Rettung
Poker um die Brüsseler Gipfel-Beschlüsse: Tschechien und die Bundesbank fordern die Beteiligung aller EU-Länder an der Aufstockung der Mittel des Internationalen Währungsfonds.
Umstrittene Staatsfinanzierung: Bundesbank stellt neue Bedingungen für IWF-Hilfe
Die Bundesbank sträubt sich gegen Milliardenkredite des Internationalen Währungsfonds für klamme EU-Länder. Nach dem Segen des Bundestags fordern die Währungshüter eine Beteiligung der gesamten EU und nicht-europäischer Länder. Doch in Tschechien und den USA regt sich bereits Widerstand.
Widerstand gegen Krisenkredite: Bundesbank ruft Parlament zu Hilfe
Ihre Kernforderung nach mehr Haushaltsdisziplin hat Bundeskanzlerin Merkel auf dem EU-Gipfel durchgesetzt. Doch dafür musste sie Zugeständnisse machen: Die Notenbanken werden stärker zur Krisenbekämpfung herangezogen, als es den Deutschen lieb ist. Nun will die Bundesbank den Bundestag einschalten.