Brandenburg, DDR
Axel Hilpert: Der Herr der Hinterzimmer
Erst Stasi-Mitarbeiter und DDR-Devisenbeschaffer, dann Immobilienhändler und Resort-Betreiber: Axel Hilpert fand sich in allen Systemen zurecht. Nun steht er wegen Betrugs vor Gericht.
Stadtentwicklung Ost: Frau Haubold reißt ihren Kindheitstraum ab
Eisenhüttenstadt war der Stolz der DDR, die “erste sozialistische Stadt” vom Reißbrett, modern, hell, eine Offenbarung für die Bewohner. Gabriele Haubold und ihre Familie zählten damals zu den ersten Bürgern. Heute arbeitet sie als Architektin und reißt den Traum ihrer Kindheit ab.
Brandenburg: Stasi-belastete Richter urteilten über SED-Opfer
In Brandenburg sollen ausgerechnet Richter mit Stasi-Vergangenheit mit der Rehabilitierung von DDR-Opfern befasst gewesen sein.
Brandenburg: Gutachten zu Stasi-Kontakten Stolpes löst Ärger aus
Hätte Brandenburgs früherer Landesvater wegen Kontakten zur Stasi sein Landtagsmandat verlieren müssen? Ein Gutachten bewertet seine Rolle neu.
Brandenburg: Gutachten zu Stasi-Kontakten Stolpes sorgt für Zoff
Hätte Brandenburgs früherer Landesvater wegen Kontakten zur Stasi sein Landtagsmandat verlieren müssen? Ein Gutachten bewertet seine Rolle neu.
DDR-Aufarbeitung: Wie die Stasi in Westdeutschland aktiv war
20 Jahre nach dem Ende der DDR erfährt Brandenburgs CDU-General Dieter Dombrowski, dass ein Freund ihn aushorchte – in West-Berlin.
Brandenburg: Linke werden Ex-Stasi-IM nicht los
Neue Dokumente der Birthler-Behörde beweisen, dass der Landtagsabgeordnete Gerd-Rüdiger Hoffmann länger mit dem DDR-Geheimdienst zusammengearbeitet hat, als bisher bekannt. Hoffmann trat wegen des innerparteilichen Drucks aus der Landtagsfraktion aus, sein Mandat will er behalten.
Stasi-Vorwürfe: FDP-Schatzmeister in Brandenburg tritt zurück
Nach der Linkspartei muss sich nun auch die FDP in Brandenburg mit Stasi-Verstrickungen ihrer Politiker auseinandersetzen. Der Schatzmeister der Liberalen, Rainer Siebert, trat zurück. Er soll laut einem Bericht als Inoffizieller Mitarbeiter für die Staatssicherheit in der DDR gespitzelt haben.
Brandenburg: FDP-Schatzmeister soll Stasi-Spitzel gewesen sein
Nun hat auch die FDP in Brandenburg einen Stasi-Skandal: Rainer Siebert, Schatzmeister der Partei, soll als Inoffizieller Mitarbeiter für das DDR-Ministerium für Staatssicherheit Kameraden der Nationalen Volksarmee bespitzelt haben. Siebert hatte zuvor bestritten, jemals Personen belastet oder denunziert zu haben.
“IM Wolfgang”: Ex-Spitzel verfasste Lehrpläne über die Stasi
Ausgerechnet ein ehemaliger Mitarbeiter der Staatssicherheit hat nach Informationen der “Bild”-Zeitung Lehrpläne über die Geschichte des DDR-Geheimdienstes für alle brandenburgischen Schulen geschrieben. Der heute 42-Jährige Pädagoge und Lokalpolitiker hatte sich 1988 als “IM Wolfgang” verpflichtet.
Brandenburg – Bei Jubiläum wird Stasi-Zeit angerechnet
20 Jahre lang hielten Beamte und Richter in Brandenburg mit ihrer DDR-Vergangenheit bei der Stasi oder den Grenztruppen hinterm Berg. Dies könnte sich nun ändern: Ihre damaligen Arbeitszeiten sollen den Dienstjahren angerechnet werden – für Jubiläums-Prämien.
Brandenburg: Stasi-Vergangenheit lohnt sich für Beamte
Für Beamte und Richter in Brandenburg bringt es künftig einen Vorteil, früher bei der Stasi und den DDR-Grenztruppen gewesen zu sein: Ihre Arbeitszeiten von damals werden laut einem Bericht auf ihre Dienstjahre aufgerechnet. Damit kommen sie früher in den Genuss von Jubiläums-Prämien. Die Opposition ist entsetzt.
Stasi-Enthüllungen in Brandenburg: Birthler kritisiert Platzecks Versöhnungskurs
In Brandenburg wird die DDR schön geredet, bemängelt Marianne Birthler. Dem SPIEGEL sagte die Bundesbeauftragte für Stasi-Unterlagen, die Vergangenheit von Politikern aus Matthias Platzecks rot-roter Regierung werde systematisch unter den Teppich gekehrt.
Böser Anzeige-Fehler – Echt fies! Zug fährt nach Fisenhüttenstadt
Waren Sie schon mal in Eisenhüttenstadt (Brandenburg) an der polnischen Grenze? Die Stadt wurde zu DDR-Zeiten aus dem Boden gestampft, um einen Standort für die Stahlindustrie zu schaffen.
Nach der Regierungskrise: Jetzt hat auch Brandenburg eine Stasi-Beauftragte
Dafür bedurfte es erst mehrerer Stasi-Verstickungen der regierenden Linkspartei: Als letztes ostdeutsches Bundesland hat auch Brandenburg eine eigene Stasi-Beauftragte. Fast 20 Jahre nach dem Ende der DDR wählte der Potsdamer Landtag einstimmig die DDR-Bürgerrechtlerin Ulrike Poppe in das Amt.
Brandenburg: Stasi-Enthüllungen Gysi gibt Fehler der Linken zu
Linkenfraktionschef Gysi hat sich im Zusammenhang mit den Stasi-Enthüllungen in Brandenburg selbstkritisch gezeigt. “Vielleicht war der Druck in der Partei nicht groß genug, sich der eigenen Geschichte zu stellen”, sagte er. Dass einige Mitglieder ihre Stasi-Vergangenheit verheimlichten, habe der Partei geschadet.
Brandenburg: DDR-Bürgerrechtlerin soll Stasi-Beauftragte werden
Die frühere DDR-Bürgerrechtlerin Ulrike Poppe soll erste Stasi-Landesbeauftragte in Brandenburg werden. Voraussichtlich im Januar soll der Landtag darüber abstimmen, ob die Mitbegründerin der DDR-Oppositionsgruppe “Demokratie Jetzt” das Amt erhält. Die Linke trägt den Vorschlag von Ministerpräsident Platzeck mit.
Brandenburg: Platzeck bestreitet rot-rote Stasi-Krise
Die Stasi-Verstrickungen mehrerer Linken-Abgeordneter sind für Brandenburgs Ministerpräsident Matthias Platzeck (SPD) “ausgesprochen schmerzlich”. In seiner Regierungserklärung wollte Platzeck von einer Krise seines Linksbündnisses aber nichts wissen. Verprellt fühle er sich nur von den betroffenen Abgeordneten.
Brandenburg: Neuer Stasi-Fall bei Potsdams Linke
Neue Enthüllungen über ehemalige Stasi-Spitzel: Ein weiterer Abgeordneter der Linke-Fraktion in Brandenburg hat in der DDR für das Ministerium für Staatssicherheit gearbeitet – der Landeschef zeigt sich überrascht.
Kommentar: Der politische Selbstmord des Matthias Platzeck
Die Linkspartei in Brandenburg besteht mehrheitlich aus alten SED-Kadern und Stasi-Spitzeln, weil die Regelüberprüfung von Mitarbeitern des öffentlichen Dienstes früh abgeschafft wurde. Matthias Platzeck hat diesen Kurs von Anfang an mitgetragen. Dennoch eine rot-rote Koalition zu schmieden, grenzte an politischen Selbstmord.