Barack Obama, Palästinenser

Elysée-Palast: Sarkozy erklärt Nahost-Quartett für gescheitert

Die Lähmung des Friedensprozesses sei inakzeptabel: Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy erklärte am Freitag vor Diplomaten das Nahost-Quartett für gescheitert. Man müsse die Methode für die Gespräche zwischen Israel und Palästinensern verändern.

Nahost-Konflikt: Israel beschließt neuen Siedlungsbau im Westjordanland

Der umstrittene Siedlungsbau im Westjordanland geht weiter: Israel hat 40 neue Häuser genehmigt. Außerdem schloss die israelische Polizei eine Zugangsrampe zur Al-Aksa-Moschee in Jerusalem. Die Entscheidungen verschärfen erneut die Spannungen mit den Palästinensern.

Uno-Rede in New York: Palästinenser feiern Abbas mit Jubel und Tränen

Der sonst so blasse Mahmud Abbas hat mit seiner Uno-Rede in New York volle Aufmerksamkeit erreicht. Sein Volk feierte den Palästinenserpräsidenten bis tief in die Nacht mit Jubel und Hupkonzerten. Doch die Zwei-Staaten-Lösung ist ein ferner Traum – die Freude wurde von neuen Unruhen überschattet.

Palästinenserchef vor der Uno: Abbas appelliert an das Gewissen der Welt

Am Ende applaudierten die meisten Delegierten: Mit einem staatsmännischen Auftritt warb Präsident Mahmud Abbas vor der Uno für die Anerkennung eines Staates Palästina. Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu konnte der Rede des Palästinensers dagegen außer Häme nicht viel entgegensetzen.

Palästinenser-Chef vor Uno: Abbas stellt Israels Siedlungsbau an den Pranger

“Das ist der Moment der Wahrheit”: Mahmud Abbas hat offiziell einen Antrag auf die Vollmitgliedschaft Palästinas eingereicht – trotz Veto-Drohung der USA. In seiner Rede verurteilte er Israels Siedlungspolitik scharf. Direkt nach ihm soll Israels Premier Netanjahu sprechen.

Uno-Antrag: Israel wappnet sich für Palästinenser-Protest

Der Showdown im Palästina-Poker rückt näher: Palästinenserpräsident Abbas ist entschlossen, bei der Uno heute den Antrag auf Vollmitgliedschaft zu stellen – trotz Veto-Drohung der USA. Israel befürchtet Unruhen und versetzt seine Truppen in erhöhte Alarmbereitschaft.

UN-Vollversammlung – Palästinenser spielen in New York auf Risiko

Die Palästinenser vertrauen nicht mehr auf Verhandlungen mit Israel und preschen mit einem Antrag auf UN-Mitgliedschaft vor. Der Nahost-Experte Steinbach hält das für eine “historische Notwendigkeit” – Barack Obama für falsch.

Uno-Vollversammlung: Sarkozy präsentiert mögliche Lösung für Palästina-Patt

Der Streit über eine Uno-Mitgliedschaft Palästinas ist festgefahren, jetzt spricht Frankreichs Präsident Sarkozy von einer möglichen Lösung: Der Status der Palästinenser soll aufgewertet, in Nahost wieder über Frieden verhandelt werden. Der Zeitplan, den Paris vorlegt, ist ehrgeizig.

Palästinenser-Staat: Obamas Krisendiplomatie mit Abbas ohne Erfolg

Im direkten Gespräch wollte US-Präsident Obama den Palästinenserpräsident umstimmen. Abbas jedoch kritisiert die bisherigen Vorstöße des Nahost-Quartetts.

UN-Vollversammlung – Diplomatisches Gezerre um Palästinenserstaat

Die Fronten sind verhärtet. Palästinenserpräsident Abbas will einen eigenen Staat. Als wichtigster Verbündeter Israels lehnen die USA mit Präsident Obama das jedoch ab. Nun haben sich beide zum persönlichen Gespräch getroffen.

UN berät über Palästina: Am East River läuft die Diplomatie heiß

Die Palästinenser wollen UN-Vollmitglied werden. Nicht nur Israel und die USA versuchen, das zu verhindern. Auf den Fluren wird von einer möglichen dritten Intifada gesprochen.

Rede vor Uno-Vollversammlung: Obama vertröstet Palästina

Raus aus der Zwickmühle! Bei der Uno versucht Barack Obama mit warmen Worten, die Palästinenser von ihrem Antrag auf Uno-Anerkennung abzuhalten. Denn sonst müsste der US-Präsident wie angekündigt sein Veto einlegen – was ihm Ärger mit den arabischen Staaten einbrächte.

Rede vor der UN: Obama sieht keine “Abkürzung” des Nahost-Konflikts

Seine Rede war mit Spannung erwartet worden: US-Präsident Obama hält einen Palästinenser-Staat für möglich – hat dafür aber klare Bedingungen.

Obamas Uno-Rede: “Es gibt keine Abkürzung im Nahost-Friedensprozess”

Die Palästinenser sind mit großen Hoffnungen in die Uno-Vollversammlung gegangen – Barack Obama enttäuschte sie: Nicht durch Resolutionen, sondern nur durch Gespräche mit Israel könnten sie einen selbständigen Staat erreichen, stellte der US-Präsident klar.

Nahost-Dilemma: Obamas Palästina-Kurs vergrätzt seine Wähler

Barack Obama zaudert im Nahost-Friedensprozess. Das verärgert beide Lager, Israelis und Palästinenser – und damit auch seine jüdischen Wähler und Amerikas Muslime. Kurz vor der Uno-Versammlung in New York setzt der US-Präsident nun auf Vier-Augen-Gespräche mit den Verhandlungsführern.

Streit über eigenen Staat: Palästina-Kompromiss soll Uno-Showdown verhindern

Die Palästinenser wollen ihren eigenen Staat – und riskierten sogar den Konflikt mit der Uno-Vetomacht USA. Doch nun könnte ein neuer Plan die Situation entspannen, berichtet der “Guardian”. So sollen alle Seiten Zeit für Friedensverhandlungen gewinnen.

Streit um Staatsanerkennung: Netanjahu bietet Palästinensern Gespräche an

Präsident Abbas beharrt auf die Anerkennung Palästinas als Staat durch die Uno – trotz Widerständen. Israels Regierungschef Netanjahu will ihn stoppen, bietet jetzt “direkte Verhandlungen” an.

Staatsanerkennung: Obama in der Palästina-Klemme

Ein palästinensischer Staat? Vielleicht schon nächste Woche? US-Präsident Obama lässt seine Top-Diplomaten hinter den Kulissen werkeln, um einen Antrag der Palästinenser bei der Uno zu verhindern. Sonst bleibt ihm nur das Veto im Sicherheitsrat – mit Konsequenzen, die er fürchtet.

Nahost-Friedensprozess: Deutschland will Alleingang der Palästinenser verhindern

Die Bundesregierung will die Palästinenser davon abbringen, im Herbst bei der Uno einen eigenen Staat auszurufen. Stattdessen plädiert Entwicklungshilfeminister Niebel im SPIEGEL für eine Zweistaatenlösung, der auch die USA zustimmen könnten.

Nahost-Konflikt: Der ewige Krieg

Wann kommt endlich Frieden in Nahost? Seit Jahrzehnten hofft die Welt auf eine Aussöhnung von Israelis und Palästinensern. Doch es ist ein tragischer, weil offenbar aussichtsloser Fall aus der Polit-Pathologie: Beide Seiten scheinen den ewigen Konflikt zu brauchen.