Barack Obama, Gordon Brown

Mikrofon-Pannen von Politikern: “Wir beginnen in fünf Minuten mit der Bombardierung”

Peinlich, peinlich: Barack Obama geriet wegen eines Mikrofon-Patzers beim Nukleargipfel in Seoul in Erklärungsnot. Der US-Präsident ist aber nicht der erste Politiker, dem ein angeschaltetes Mikro zum Verhängnis wurde. Einer seiner Vorgänger drohte einst sogar mit Krieg.

Tony Blairs Memoiren: Hiebe für Gordon, Lob für George

Britisches Understatement? Fehlanzeige. In seinen Memoiren zieht Tony Blair kräftig vom Leder. Er kanzelt seinen Nachfolger Gordon Brown als Versager ab, gefällt sich selbst im Eigenlob – und zeigt sich regelrecht entzückt von George W. Bush.

Memoiren des Ex-Premiers: Blair rechnet mit Erzfeind Brown ab

In Großbritannien ist es das heiß erwartete Buch des Jahres: Tony Blair veröffentlicht seine Memoiren. Der britische Ex-Premier rechnet mit seinem Nachfolger Gordon Brown ab – und verteidigt den Irakkrieg.

US-britisches Verhältnis: Achtung, Pazifist im Anmarsch

Die guten Umfragewerte des britischen Liberalen Nick Clegg schrecken die US-Politik auf. Er steht Brüssel näher als Washington, hält nicht viel von Kriegsfreundschaften – wenn er in die Regierung einzieht, muss sich Barack Obama auf rauere Töne einstellen.

Terrorgefahr im Jemen: Westliche Botschaften rüsten sich gegen Attacken

Für Ausländer wird die Situation im Jemen immer bedrohlicher. Die USA haben Hinweise, dass al-Qaida einen Anschlag plant. Amerikaner und Briten schlossen ihre Botschaften, die deutsche und die spanische Vertretung haben ihre Sicherheitsvorkehrungen verstärkt.

Furcht vor Anschlägen: USA schließen Botschaft im Jemen

Die Lage im Jemen verschärft sich: Die USA haben ihre Botschaft geschlossen und Mitarbeiter vor Ort aufgefordert, zu Hause zu bleiben. Die Vertretung fürchtet Anschläge von al-Qaida als Antwort auf die verstärkten Bemühungen der USA im Kampf gegen das Terrornetzwerk im Land.

Jemen: Amerikaner und Briten verstärken Anti-Terrorkampf

Die USA und Großbritannien wollen nach eigenen Angaben den gemeinsamen Anti-Terrorkampf im Jemen und in Somalia verstärken. Gordon Brown und US-Präsident Barack Obama einigten sich unter anderem darauf, eine Sondereinheit der Polizei zur Terrorabwehr im Jemen zu finanzieren.

Al-Qaida im Visier: Obama und Brown planen Anti-Terror-Einheit im Jemen

Der Jemen rückt im Kampf gegen al-Qaida immer stärker in den Fokus. Die USA und Großbritannien wollen jetzt eine Anti-Terror-Einheit in dem Land finanzieren und die Küstenwache unterstützen. In Somalia sollen mehr Friedenstruppen eingesetzt werden.

Harter Poker in Kopenhagen: Klimagipfel rutscht in akute Krise

Scheitert der Gipfel von Kopenhagen? China will plötzlich nur eine kurze Absichtserklärung als Ergebnis, Brasilien blockiert, es gibt immer noch keinen Vertragsentwurf – “es sieht nicht gut aus”, sagen EU-Insider. Jetzt kommt alles auf das Finale mit Obama, Merkel und rund 120 weiteren Spitzenpolitikern an.

Umfrage: Merkel wird weltweit immer beliebter

Angela Merkel ist populärer denn je: In einer internationalen Beliebtheitsumfrage belegt sie den dritten Platz hinter US-Präsident Obama und dem Dalai Lama. Knapp zwei Drittel der Befragten haben von Merkel eine hohe Meinung.

Afghanistan-Rede in West Point: Obama zaudert in den Kampf

30.000 US-Soldaten mehr, ein Rückzug ab 2011 und Pakistan im Fokus: Obamas Afghanistan-Rede in der Militärakademie West Point bot einige Details, aber wenig Visionen. Der US-Präsident hat es verpasst, einen Krieg zu erklären, den viele Amerikaner nicht mehr verstehen.

Militäroffensive: Obama fürchtet Endloskrieg in Afghanistan

30.000 zusätzliche Soldaten, mehr Hilfe von den Verbündeten und mehr Verantwortung für Kabul – US-Präsident Obama hat seine Strategie für Afghanistan vorgelegt. Gleichzeitig machte er klar: Die Lage am Hindukusch ist prekär, das Land falle in seiner Entwicklung zurück.

Afghanistan-Einsatz: Obama will bis 2012 mit Truppenabzug beginnen

US-Präsident Obama stellt in der Nacht zu Mittwoch seine Strategie für Afghanistan vor. Wichtige Elemente sind bereits bekannt. Demnach will er 30.000 weitere US-Soldaten an den Hindukusch schicken – hat aber auch einen Plan für den Rückzugsbeginn der Truppen.

Afghanistan-Einsatz: Obama gehen die Verbündeten von der Fahne

US-Präsident Barack Obama fordert von seinen Alliierten, bis zu 10.000 zusätzliche Soldaten nach Afghanistan zu schicken. Doch das Engagement für den Einsatz am Hindukusch nimmt bei den Nato-Staaten rapide ab. SPIEGEL ONLINE analysiert die Stimmung in den wichtigsten Partnerländern.

Neue Afghanistan-Strategie: Obama plant Video-Schaltkonferenz mit Merkel

Mehr Truppen, ein Zeitplan für den Abzug: US-Präsident Barack Obama hat eine neue Afghanistan-Strategie beschlossen. Seine Verbündeten hat er bereits informiert, darunter Frankreichs Präsident Sarkozy und Russlands Staatschef Medwedew. Mit Kanzlerin Merkel will Obama per Video-Schalte sprechen.

Kontroverse um Luftschlag: SPD attackiert Guttenbergs Afghanistan-Schwenk

Die SPD geht auf Minister Guttenberg los: Dessen Verteidigung des umstrittenen Luftschlags bei Kunduz klinge nach einem Strategiewechsel – was man nicht mittragen werde. Der CSU-Politiker legt nach und fordert mehr Rechtssicherheit für deutsche Soldaten.

Afghanistan-Einsatz: Guttenberg gibt den Anti-Jung

Verteidigungsminister Guttenberg nimmt Oberst Klein in Schutz – er hält den umstrittenen Luftschlag auf zwei Tanklaster in Afghanistan für angemessen. Anders als sein Amtsvorgänger gesteht er aber klar ein, dass es zivile Opfer gab. Die Opposition wirft ihm Verniedlichung der Versäumnisse vor.

Vorfall bei Kunduz: Guttenberg rechtfertigt Luftangriff auf Tanklaster

Minister Guttenberg hat den umstrittenen Luftangriff auf entführte Tanklastzüge bei Kunduz als militärisch angemessen verteidigt. Es habe allerdings Verfahrensfehler bei der Operation gegeben, gab der CSU-Politiker zu.

Afghanistan: Bundesanwaltschaft soll wegen Luftangriff ermitteln

Die Generalstaatsanwaltschaft Dresden gibt das Ermittlungsverfahren wegen des verheerenden Luftangriffs im afghanischen Kunduz an die Bundesanwaltschaft ab. Dort muss jetzt die Frage geklärt werden, ob der Einsatz zulässig war.

Umstrittener Angriff in Afghanistan: Guttenberg geht bei Luftschlag-Aufklärung in die Offensive

Der Nato-Geheimbericht über den fatalen Luftangriff bei Kunduz provoziert heftigen Streit. Jetzt schaltet sich Verteidigungsminister Guttenberg ein: Mit einer Stellungnahme vor den Spitzen des Bundestags will er für Ruhe sorgen – und muss dabei Fehler der Bundeswehr eingestehen.