Barack Obama, Bundeswehr

Koran-Verbrennungen: Tausende Afghanen rufen “Tod für Obama!”

Tausende wütende Demonstranten gehen in Afghanistan auf die Straße, um gegen die Koran-Verbrennungen zu protestieren. In Kabul rufen sie nach den Freitagsgebeten “Tod für Obama!” und “Tod für Karzai!”. Mehrere Menschen sterben.

Afghanistan: Bundeswehr gibt nach Protesten vorzeitig Lager auf

Nachdem rund 300 Demonstranten einen Stützpunkt attackierten, zog die Bundeswehr vorzeitig ab. Nach den Freitagsgebeten droht neue Gewalt.

Einsatz-Ende: Deutschland will Afghanistan-Hilfen festschreiben

Guido Westerwelle würdigt den Bundeswehreinsatz in Afghanistan weiterhin als bedeutend. Das Jahr 2011 sei jedoch ein Wendepunkt in der internationalen Afghanistan-Politik.

Streit um Libyen-Einsatz: Merkels merkwürdige Rechtfertigung

Deutschlands Libyen-Enthaltung im Sicherheitsrat hat Angela Merkel viel Ärger eingebracht. Doch bei der Argumentation verließ sich die Kanzlerin nach SPIEGEL-Informationen auf die USA. Bei einem Ja zur Resolution hätte die Bundeswehr auch kämpfen müssen, zitiert sie Präsident Obama.

Vorbild USA: Opposition fordert Zeitplan für Afghanistan-Rückzug

SPD und Grüne nehmen Obamas Pläne zum Truppenabzug aus Afghanistan zum Anlass, die Debatte über einen Bundeswehrabzug weiterzuführen. Sie drängen auf einen konkreten Zeitplan.

Afghanistan-Krieg: Obamas Plan befeuert deutsche Abzugsdebatte

30.000 Soldaten will US-Präsident Obama aus Afghanistan nach Hause holen – das löst auch in Berlin neue Diskussionen aus. Außenminister Westerwelle sieht sich darin bestärkt, schon zum Jahresende den Abzug zu starten. Doch die Militärs bleiben skeptisch.

Angriff auf UN-Büro: Obama verurteilt Koranverbrennung und Racheakt

Der US-Präsident sagte, die Schändung eines heiligen Textes sei bigott. Als Antwort darauf Menschen zu töten, sei jedoch schändlich.

Aufstand gegen Gaddafi: Obama behält sich militärisches Eingreifen vor

Libyens Machthaber Gaddafi setzt weiter auf Gewalt gegen sein Volk. Am Morgen ließ er TV-Berichten zufolge erneut den Ölhafen Brega bombardieren. US-Präsident Obama schließt inzwischen einen Einsatz der US-Streitkräfte nicht mehr aus.

Afghanistan-Krieg: Karzai kritisiert Abzugspläne der USA

Der afghanische Präsident Karzai hat seinem US-Kollegen Obama eine falsche Strategie für den Rückzug vom Hindukusch vorgeworfen. Die Rückzugsankündigung für 2011 stärke die Taliban. Die Zahl der Anschläge nimmt inzwischen deutlich zu.

Enthüllung brisanter Afghanistan-Dokumente: Datendesaster untergräbt Obamas Kriegspläne

Runterspielen, cool bleiben, abwimmeln: Nach der Veröffentlichung Zehntausender Geheimdokumente über den Afghanistan-Krieg setzt die US-Regierung auf eine Ausweichstrategie. Experten werten das Datendesaster als schweren Rückschlag für Obamas Kriegspläne – und ziehen Vergleiche zum Vietnam-Konflikt.

Konferenz in Kabul: Afghanistan-Gipfel beschwört Ende der Nato-Mission

Unter strengsten Sicherheitsvorkehrungen treffen sich in Afghanistans Hauptstadt Kabul die Nato-Außenminister. Trotz massiver Probleme und eines schwachen Präsidenten Karzai wollen sie den Abzug ihrer Truppen bis 2014 festschreiben – ein ambitioniertes Vorhaben.

Aussöhnungsplan für Afghanistan: Karzai will mit Taliban Frieden schließen

Der afghanische Staatschef macht Ernst: Hamid Karzai hat US-Präsident Barack Obama nach SPIEGEL-Informationen einen Plan zur Versöhnung mit den Taliban vorgelegt. Deren Anführer sollen freies Geleit bekommen – doch die USA zögern noch. Und verstärken im Norden des Landes die Jagd auf radikale Islamisten.

Kanzlerin in Kalifornien: Talibananschlag überschattet Merkels Dienstreise

Der Tod der vier deutschen Soldaten trifft Kanzlerin Merkel auf ihrer Reise in Kalifornien. Eben noch unterwegs mit Stars und Wissenschaftlern, muss sie auf Krisenmanagerin umschalten: Vor Studenten in Stanford verteidigt sie entschlossen den Afghanistan-Einsatz.

Einsatz in Afghanistan: US-Abgeordnete lehnen vorzeitigen Abzug ab

Das Nein im Repräsentantenhaus war deutlich: Die US-Truppen werden nicht vorzeitig aus Afghanistan abziehen. Doch die Abstimmung hat gezeigt, wie tief die Verwerfungen innerhalb der Demokraten sind, denn von Obamas Parteifreunden stimmten etliche für den Antrag – und gegen den Präsidenten.

Afghanistan-Mission: USA starten Truppenaufmarsch im Bundeswehrgebiet

Deutschland plant eine Ausbildungsoffensive für die afghanische Armee, die USA schaffen Fakten: Barack Obama schickt bereits jetzt die ersten Einheiten in den Norden. Statt der erwarteten 2500 kommen nun 5000 Soldaten – inklusive Kampfeinheiten und Hubschraubern.

Soldaten für Afghanistan: Alliierte enttäuschen Obama

Zehntausend zusätzliche Soldaten für Afghanistan hatten sich die USA von den Bündnispartnern gewünscht – doch diese erfüllen diese Erwartungen bei weitem nicht. Manche winken ganz ab, einige schicken weniger als erhofft, und andere haben sogar schon ihren Rückzug angekündigt.

Doppelstrategie: SPD versucht sich bei Afghanistan am Spagat

Im Umgang mit dem Afghanistan-Einsatz der Bundeswehr will die SPD eine Doppelstrategie fahren: Verteidigungsminister Guttenberg soll wegen des Luftangriffs in Kundus im Untersuchungsausschuss attackiert werden. Doch an Plänen für ein neues Bundeswehrmandat arbeitet die SPD trotzdem mit.

Doppelstrategie: SPD versucht bei Afghanistan den Spagat

Im Umgang mit dem Afghanistan-Einsatz der Bundeswehr will die SPD eine Doppelstrategie fahren: Verteidigungsminister Guttenberg soll wegen des Luftangriffs in Kundus im Untersuchungsausschuss attackiert werden. Doch an Plänen für ein neues Bundeswehrmandat arbeitet die SPD trotzdem mit.

Ein deutscher Soldat berichtet: “Wenn es knallt, dann ist es wie im Krieg”

Weit weg von der Debatte in Berlin tun jeden Tag deutsche Soldaten in Nordafghanistan Dienst. Auf WELT ONLINE berichtet der deutsche Hauptmann Falko R. von seinen Erlebnissen. Seit ein paar Wochen, sagt er, verbessere sich die Lage. Vor einem schnellen Abzug warnt er dennoch eindringlich.

Kursstreit vor London-Konferenz: Afghanistan-Strategie entzweit Westerwelle und Guttenberg

Sie sind die schärfsten Konkurrenten im Kabinett, nun streiten sich Außenminister und Verteidigungsminister auch über den Kurs für die Afghanistan-Konferenz. Westerwelle will keine Zusagen für Soldaten geben, Guttenberg ist pragmatischer. Die Kanzlerin muss vermitteln – doch sie wartet ab.