Bahnprivatisierung

Bahn-Privatisierung: Mehdorns Geheimplan

Was den Bahnchef in diesen Zeiten zum nun abgesagten Börsengang trieb, weiß niemand. Dabei ist die Antwort ganz einfach – und überraschend. Eine Glosse

Teilprivatisierung: Regierung verschiebt Börsengang der Bahn

Die Finanzkrise fordert Opfer: Die Bundesregierung hat den Börsengang der Bahn verschoben – das Umfeld sei zu schlecht. Allerdings wird schon nach einem neuen Termin gesucht.

Bahn: Finanzkrise stoppt Börsengang der Bahn

Die lange geplante Teilprivatisierung des letzten großen deutschen Staatskonzerns wird verschoben. Ein Verschleudern der Aktien gebe es mit der Regierung nicht

Privatisierung: Politiker wollen Bahn-Börsengang abspecken

Der Börsengang der Bahn ist wegen der Finanzkrise umstritten. Politiker der großen Koalition überlegen jetzt, weniger als die geplanten 24,9 Prozent an die Börse zu bringen. SPD und Union sehen im Verkauf eines kleineren Anteils an der Bahn eine Möglichkeit, den Börsengang trotz Finanzkrise zu retten.

Börsengang der Bahn: Politiker wollen Mehdorn ausbremsen

Die schwere Finanz-Krise hat die Schiene erreicht: Führende Politiker aus Bund und Ländern wollen den Börsengang der Deutschen Bahn verschieben. Ihre Angst: Der Staat könnte das Unternehmen unter Wert verkaufen – und leichtfertig auf Milliardeneinnahmen verzichten.

Börsenturbulenten: Führende Politiker lehnen Börsengang der Bahn ab

Der Börsengang der Bahn steht auf der Kippe: Verkehrsminister Wolfgang Tiefensee hat versichert, der Staat werde die Mobilitätssparte der Bahn auf keinen Fall unter Wert an die Börse bringen. Ursprünglich war der Börsengang für den 27. Oktober vorgesehen. Die Finanzkrise macht diesen Plan offenbar zunichte.

Bahn-Börsengang: Steinbrück stellt Zeitplan infrage

Die Finanzkrise macht nun auch der Deutschen Bahn auf dem Weg zur Börse immer größere Schwierigkeiten: Der Bundesfinanzminister zweifelt, ob der Börsengang zum richtigen Zeitpunkt kommt

Turbulenzen an den Finanzmärkten: Steinbrück zweifelt am Bahn-Börsengang

Der Zeitpunkt ist extrem ungünstig: Eigentlich will die Bahn Ende Oktober an die Börse. Doch wegen der Krise an den Finanzmärkten stellt Finanzminister Steinbrück den Termin in Frage.

Finanzkrise: Börsen in Asien und Europa brechen ein

Das Rettungspaket für die Hypo Real Estate hat das Vertrauen der Anleger nicht wieder hergestellt. Weltweit rauschen die Börsen ab. Am härtesten trifft es Deutschland, der Dax hat mehr als fünf Prozent verloren. Vor dem Hintergrund der Kursverluste stellt Peer Steinbrück den Börsengang der Bahn infrage.

Deutsche Bahn: Politiker will Börsengang der Bahn verschieben

Die Aktienkurse rauschen weltweit ab – und das ist wahrlich kein gutes Umfeld, um an den Börsen Geld einzusammeln. Deshalb mehren sich die Stimmen, den geplanten Börsengang der Deutschen Bahn abzusagen. Erschwerend kommt hinzu, dass unter den Beratern der Bahn Banken sind, denen der Kollaps droht.

Verkehr: Chinesen wollen die Deutsche Bahn

Staatsfonds zeigen Interesse am Börsengang der Bahn

Börsenkandidat Bahn: Mehdorns mächtige Schatteninvestoren

Bewegung im Börsengang der Bahn: Laut Finanzminister Steinbrück erwägt der chinesische Staatsfonds CIC eine Beteiligung. Experten warnen davor, denn der Einfluss der Investoren könnte weit reichen – letztlich sogar bis auf das deutsche Schienennetz.

Börsengang: Chinesen planen Einstieg bei der Deutschen Bahn

Die künftig frei verkäuflichen Anteile der Deutschen Bahn wecken das Interesse von Investoren aus Fernost. Als möglicher Anteilseigner bringt sich der chinesische Staatsfonds CIC ins Spiel. Auch die Russen sind laut Bahnchef Hartmut Mehdorn neugierig auf die Bahn-Aktien geworden.

Geplanter Börsengang : Bahn erteilt Volksaktie eine Absage

Hedge- und Staatsfonds, die russische und die französische Eisenbahn – sie alle sind beim geplanten Bahn-Börsengang als Anleger willkommen. Der Konzern will vor allem institutionelle Investoren ansprechen. Die Idee einer Volksaktie ist damit endgültig gestorben.

Privatisierung: Bahn-Chef will keinen Börsengang um jeden Preis

Das derzeit schwächelnde Börsenumfeld könnte den Zeitplan des Bahn-Börsengangs durcheinanderbringen. Bahnchef Mehdorn will keinen Börsengang um jeden Preis, zeigt sich aber optimistisch, genug Investorengelder einsammeln zu können. Und Mehdorn verrät, was er nach seiner Amtszeit machen wird.

Bahn-Börsengang: Wie Mehdorn ein Debakel verhindern will

Im November geht die Bahn an die Börse. Fehler bei den Privatisierungen von Post und Telekom, die den Aktionären viel Verdruss bereiteten, wollen die Bahner unbedingt vermeiden. Sie setzen darauf, dass die Aktie schnell den Aufstieg in den Dax schafft – und dass ihnen reiche Geldgeber den Rücken stärken.

Bahn-Privatisierung: “Krasser Fall von Volksverdummung”

Thilo Sarrazin verspricht sich wenig vom Börsengang der Deutschen Bahn. Im Interview mit dem SPIEGEL spricht der Berliner Finanzsenator und Ex-Deutsche Bahn-Vorstand über die Fehler von Politik und Konzern-Management.

Börsengang: Tiefensee ändert Vertrag zur Bahn-Privatisierung – Union sauer

Der Unmut hat Wirkung gezeigt: Nach dem Protest mehrere Verkehrspolitiker hat Bundesverkehrsminister Tiefensee den Beteiligungsvertrags-Entwurf zum Bahnbörsengang geändert. Allerdings macht deswegen jetzt die Union Ärger.

Geplanter Bahn-Börsengang: Parlamentarier fühlen sich belogen

Gerade schien die Privatisierung der Bahn in trockenen Tüchern, da gibt es erneut heftigen Ärger. Der Grund: Der aktuelle Entwurf des Beteiligungsvertrags zwischen Bund und Bahn lässt Verkehrspolitikern zufolge eine weitaus stärkere Beteiligung privater Investoren zu.

Debatte um Börsengang: Warum Bahn-Chef Mehdorn Macht abgeben soll

Der Bundestag winkt den Bahn-Börsengang durch – ein Erfolg des Konzern-Chefs Hartmut Mehdorn. Doch der soll nur kurze Zeit Doppel-Boss bei der Holding und der AG bleiben. Dann werden die Posten getrennt. Die Debatte um Mehdorns künftigen Einfluss sorgt für Ärger – besonders in der Union.