Automobilindustrie, Konjunktur
Arbeitsmarkt in Chemnitz: Aufschwung auf Sächsisch
In Chemnitz spiegelt sich die deutsche Wirtschaft: Die Industrie bringt Jobs; aber im Moment herrscht Unsicherheit. Die Demografie wird zur Belastung.
Geschäftsbericht: VW-Chef Winterkorn höchst dotierter Dax-Vorstand
Der Rekordgewinn bei Volkswagen zahlt sich aus: Die Vorstände verdienten insgesamt mehr als 70 Millionen Euro, Vorstandschef Winterkorn sticht besonders hervor.
Innovationsstudie: Daimler und BMW holen bei Spritspartechniken auf
Den größten Fortschritt bei der Spartechnik erzielt die Autoindustrie beim Benzinmotor. Weltweit führend ist VW, Daimler und BMW überholen die Japaner.
Boomender Arbeitsmarkt: Dax-Riesen wollen 40.000 Mitarbeiter einstellen
In Deutschland gibt es erstmals in diesem Jahr wieder weniger als drei Millionen Arbeitslose – und auch die weiteren Aussichten sind bestens. Laut einer Umfrage von manager-magazin.de wollen Großkonzerne in diesem Jahr Tausende Stellen schaffen. Allen voran geht die boomende Autoindustrie.
Konjunktur-Boom: Autobauer verzeichnen Rekordabsätze
Gute Aussichten für BMW, Audi und Daimler: Die Autobauer haben im Januar ein kräftiges Absatzplus verzeichnet. Vor allem das Geschäft mit Oberklasseautos boomt – auch die Aussichten für die kommenden Monate sind positiv.
Konsumrausch trotz Krise: Amerikaner kaufen wieder dicke Autos
Die Konjunktur ist ungewiss, die Arbeitslosigkeit hoch – doch die Amerikaner geben wieder Geld aus: Im Januar konnten die US-Autokonzerne ein kräftiges Absatzplus verbuchen. Gefragt waren vor allem spritschluckende Pick-up-Trucks und Geländewagen.
Auto-Verkäufe: Volkswagen knackt Fünf-Millionen-Marke
VW ist auf Rekordkurs: Der Konzern hat in den ersten neun Monaten des Jahres so viele Autos verkauft wie noch nie zuvor in diesem Zeitraum. Vor allem der boomende Markt in China kurbelte das Wachstum an – aus den USA gab es ebenfalls gute Zahlen.
Mickriges Lohnplus: Aufschwung geht an Arbeitnehmern vorbei
Eigentlich sind sich fast alle einig: Nach Jahren der Zurückhaltung sind nun die Arbeitnehmer dran, sie sollen durch spürbare Lohnerhöhungen vom Aufschwung profitieren. Allzu große Hoffnungen können sich die meisten Beschäftigten dennoch nicht machen.
Stockender Absatz: Autohändler werben vergeblich um Kunden
Die Verjüngungskur für Europas Autoflotte ist vorerst abgeschlossen: Nach dem Auslaufen der staatlichen Konjunkturprogramme ist der Autoabsatz regelrecht eingebrochen. In Europa ging der Verkauf um fast ein Fünftel zurück. Den Rekord hält Griechenland – mit einem Minus von 60 Prozent.
Auto-Verkäufe: Volkswagen schafft kleines Wirtschaftswunder
Von einer Zurückhaltung der Kunden spürt der VW-Konzern kaum etwas: Zwischen Januar und Juli verkauften die Wolfsburger mehr als vier Millionen Autos. Für die zweite Jahreshälfte erwarten die Vertriebsstrategen zwar eine ruhigere Nachfrage, sie bleiben trotzdem optimistisch.
Konjunktur: Deutschlands Konzerne verdienen wieder prächtig
Ob Siemens oder RWE: Die deutschen Unternehmen machen nach der Krise wieder gute Gewinne. Vor allem die Autoindustrie profitiert vom wiederbelebten Export.
Exportboom: Autobranche überwindet die Konjunkturkrise
Gute Nachrichten aus den Werken: Die weltweite Autoproduktion wird laut einer Studie in diesem Jahr so hoch sein wie vor der Krise. Den deutschen Autobauern kommt vor allem der Exportboom nach China zugute – die Nachfrage hierzulande ist dagegen zurückgegangen.
Krise bei Zulieferern: Autoexperten erwarten massenweise Übernahmen
Überkapazitäten, hohe Schulden, großer Investitionsbedarf – die Autoindustrie steckt noch immer tief in der Krise, auch wenn die Konjunktur allmählich anzieht. Eine Studie beleuchtet nun das ganze Ausmaß der Misere: Manche Unternehmen werden wohl vom Markt verschwinden.
Aufschwung am Automarkt: BMW überrascht mit Multimillionengewinn
Für BMW ist die Konjunkturkrise vorbei: Der deutsche Autobauer hat seinen Gewinn im ersten Quartal überraschend stark gesteigert und mehr als 300 Millionen Euro eingenommen. Hauptgrund sind steigende Absätze.
Mitarbeiterschwund: Industriebeschäftigung sinkt auf Fünf-Jahres-Tief
Im verarbeitenden Gewerbe Deutschlands ist im vergangenen Jahr jeder 20. Job verlorengegangen. Die Zahl der Beschäftigten sank binnen eines Jahres um fast fünf Prozent – und damit auf ein Fünf-Jahres-Tief. Damit arbeiten noch 4,9 Millionen Menschen in industriellen Betrieben.
Außenhandel: Das sind Deutschlands Exportschlager
China hat die Bundesrepublik als Exportweltmeister überholt – trotzdem sind die Deutschen in vielen Branchen führend. Erstmals seit langem haben die hiesigen Maschinenbauer mehr Waren ausgeführt als die Autoindustrie. SPIEGEL ONLINE zeigt die Exportschlager der Nation.
Schwache Konjunktur: Maschinenbau stabilisiert sich auf niedrigem Niveau
Rosig ist die Lage nicht, doch der tiefe Fall der Wirtschaft scheint gestoppt. Der Maschinenbau verzeichnete im Oktober erneut weniger Aufträge, immerhin ist das Minus aber geringer als im September. Ähnlich sieht es bei der Bahn aus: Die Umsätze im Güterverkehr gehen langsamer zurück als bisher.
Studie: Autoindustrie erholt sich schneller als gedacht
Die weltweite Autoindustrie kommt dank Konjunkturprogrammen und robusten Wachstums in Asien schneller aus der Krise. Dies sagen Forscher des CAR-Instituts an der Uni Duisburg-Essen voraus. In Kürze wird demnach der weltweite Autoverkauf wieder auf ein Rekordniveau steigen.
Konjunkturprogramm: Industrieproduktion steigt deutlich an
Die Anzeichen für einen Aufschwung mehren sich: so stieg die Produktion im verarbeitenden Gewerbe im August preis- und saisonbereinigt um 1,7 Prozent. Experten rechnen jetzt mit einen sehr guten dritten Quartal für die Industrie. Allen die Automanager gießen Wasser in den Wein.
Kommentar: Auf die Abwrackprämie folgt ein böses Erwachen
Der Topf der Abwrackprämie leerte sich doch schneller als gedacht. Sie war eine der am besten wirkenden Maßnahmen aus dem Konjunkturprogramm der Regierung, federte sie doch die Krise im Automobilsektor weich ab. Doch sie wird böse Folgen haben. Denn das Grundproblem der Autoindustrie ist nicht gelöst.