Atomkraft, Japan

Fukushima-Jahrestag: Tausende protestieren gegen Atomkraft

In Deutschland haben am Wochenende an mehreren Orten insgesamt mehr als zehntausend Menschen gegen Atomkraft protestiert. Anlässlich des Jahrestags der Atomkatastrophe im japanischen Fukushima forderten sie einen schnelleren Ausstieg aus der Kernkraft.

Japan steht still: Schweigeminute für die Opfer der Mega-Katastrophe

Mit einer Schweigeminute haben Tausende der Opfer der Tsunami-Katastrophe vor einem Jahr gedacht. In Deutschland gehen Atomkraftgegner auf die Straße.

Schwarz-gelber Atomausstieg: Merkel hat die Energie verloren

Es war das ehrgeizigste Projekt der Regierung Merkel – passiert ist kaum etwas: Vor einem Jahr explodierten die Reaktoren in Fukushima, und Schwarz-Gelb beschloss den eiligen Atomausstieg. Doch die Koalition verirrt sich im Zuständigkeitswirrwarr. Verschleppt die Kanzlerin die Energiewende?

Katastrophe in Fukushima: Tepco wäscht sich von der Atom-Schuld rein

Der Energiekonzern Tepco hat den GAU von Fukushima zu verantworten – nun versucht er sich von seiner Schuld freizukaufen. Entschädigungsberater sollen helfen, bezahlt wird auch mit Steuergeld. Hinter dem Ablass steckt ein fundamentales Problem unserer Gesellschaft.

Konjunktur: Japans Wirtschaft steuert auf eine Rezession zu

Die japanische Konjunktur ist stärker eingebrochen als befürchtet. Der Wiederaufbau nach der Erdbeben-Katastrophe dürfte sich verzögern.

Fukushima-Betreiber: Tepco erhält 6,7 Milliarden Euro Staatshilfe

Der japanische Staat stockt seine Hilfe für Tepco deutlich auf: Die Fukushima-Betreiberfirma bekommt weitere 6,7 Milliarden Euro. Hintergrund sind die massiven Entschädigungen, die der Konzern zahlen muss.

Ausbau der Atomkraft: US-Atombehörde genehmigt ersten AKW-Neubau seit 1978

Am Ende standen vier Stimmen gegen eine: Zum ersten Mal seit 1978 hat die Nukleare Regulierungskommission in den USA den Bau von Atomreaktoren genehmigt. Mit dem rund elf Milliarden Euro teuren Projekt in Georgia soll eine “atomare Renaissance” eingeleitet werden.

Japan: 50 von 54 Atomreaktoren sind abgeschaltet

Es wirkt wie ein schleichender Atomausstieg: Die Fukushima-Betreiberfirma Tepco nimmt erneut einen Reaktor für Wartungsarbeiten vom Netz. Damit sind nur noch vier von 54 japanischen Atomanlagen aktiv. Die Regierung stellt sich darauf ein, dass im Sommer gar kein Reaktor mehr arbeitet.

Nuklearenergie: Japan sucht nach neuer Energiepolitik – mit Atomkraft

Die japanische Energiebranche soll reformiert werden. Wirtschaftsminister Edano will mehr Wettbewerb und bessere Netze. Auch eine Verstaatlichung der AKW ist eine Option.

Fukushima: AKW-Betreiber Tepco fordert weitere Regierungszahlungen

Um Fukushima-Opfer entschädigen zu können, will Tepco mehr Geld vom japanischen Staat. Die Begründung: Die Regierung habe die Zahl der Anspruchsberechtigten erweitert.

Nach Katastrophe: Japan nimmt fast alle Atomreaktoren vom Netz

Dem Atomkraft-Betreiber Tepco und der Regierung werden gravierende Fehler vor und nach der Katastrophe von Fukushima attestiert.

Konjunkturerwartung: Die Aussichten für Japans Wirtschafts sind düster

Die Euro-Krise macht Japans Konjunkturerholung einen Strich durch die Rechnung. Sogar ein Schrumpfen der Wirtschaft wird jetzt befürchtet.

Wahlen in Fukushima: An die Urnen, Geisterstadt!

Die Gemeinde? Radioaktiv verstrahlt. Die Wähler? Über ganz Japan verteilt. In Fukushima sollen die Menschen am Sonntag abstimmen, unter anderem über einen neuen Gemeinderat für Futaba. In dem Ort lebt niemand mehr, er liegt komplett in der Sperrzone. Trotzdem gibt es mehr Kandidaten als Sitze.

Geld für Tepco: Fukushima-Konzern bekommt Milliardenhilfen

Die Katastrophe in Fukushima hat dem japanischen AKW-Betreiber Tepco einen Milliardenverlust beschert. Nun muss der Staat dem Konzern unter die Arme greifen. Das Unternehmen soll rund acht Milliarden Euro erhalten – und so auch Entschädigung leisten können.

Atomkatastrophe: AKW-Betreiber Tepco bekommt Milliardenhilfe

Um die Opfer des Atomunfalls zu entschädigen, erhält Tepco 8,4 Milliarden Euro von Japans Regierung. Der Konzern steckt tief in den roten Zahlen.

Trotz Fukushima-Gau: Japan forciert Export seiner Atomtechnologie

Die Havarie des AKW Fukushima hat die Welt erschüttert, und ihre Folgen sind weit stärker als angenommen. Japans Regierung geht trotzdem auf Werbetour für die eigene Atom-Technologie. In den vergangenen Tagen traf sich Staatschef Noda unter anderem mit Vertretern aus Vietnam und Indien.

Fragwürdige PR-Aktion: Japanischer Politiker trinkt Fukushima-Wasser

Das Wasser stammte aus einer radioaktiven Pfütze im havarierten Atomkraftwerk Fukushima – und trotzdem trank ein japanischer Staatssekretär demonstrativ davon. Mit der fragwürdigen PR-Aktion wollte der Politiker die Katastrophe kleinreden, mulmig war ihm allem Anschein nach trotzdem zumute.

Rücktritt: Japanischer Minister stürzt über Fukushima-Scherz

“Ich werde Sie mit Strahlung anstecken”, so Handelsminister Hachiro gegenüber einem Journalisten. Anschließend trat er nach einer Woche Amtszeit zurück.

Späße mit Fukushima: Japanischer Minister stürzt über geschmacklosen Witz

“Ich werde Sie mit Strahlung anstecken”, so die scherzhafte Bemerkung von Handelsminister Hachiro gegenüber einem Journalisten. Anschließend trat er zurück.

AKW Fukushima: Engpässe beim Strom belasten Japans Wirtschaft

Die Atom-Katastrophe lässt Japans Konjunktur nicht los. Zwar hat sich die Industrie weiter erholt, doch die Energieversorgung macht Probleme.