Atomkraft, Gorleben

Atommüll: Regierung und Opposition nähern sich bei Endlager-Streit an

Die Gespräche zwischen Bund, Ländern und Parteien über die Suche nach einem Atommüll-Endlager sind ohne konkretes Ergebnis geblieben. Bundesumweltminister Röttgen hält einen Konsens aber für möglich. Die Grünen fordern weiterhin einen Bau- und Erkundungsstopp in Gorleben.

Spitzentreffen in Berlin: Poker um das Atommüll-Endlager

Der Salzstock im niedersächsischen Gorleben ist seit 35 Jahren die einzige Endlager-Option für hochradioaktiven Atommüll. Das soll sich ändern. Vertreter von Bund, Ländern, SPD und Grünen ringen bei einem Spitzentreffen um eine Lösung.

Suche nach Atom-Endlager: Bund stoppt Erkundung von Gorleben

Stopp nach 35 Jahren: Die Bundesregierung will den Salzstock Gorleben nicht länger als mögliches Atommüll-Endlager erkunden. Erst wenn Alternativen erforscht sind, soll einem Medienbericht zufolge die Erkundung in Niedersachsen fortgesetzt werden.

Bilanz des Anti-Atom-Protests: Castor-Gegner und Polizei beklagen Brutalität

Der Castor-Transport ist nach mehr als fünf Tagen in Gorleben angekommen, der Widerstand war so heftig wie noch nie. Demonstranten und Polizei ziehen eine erste Bilanz: Beide Seiten werfen sich massive Gewalt während der Proteste vor.

Zwischenlager: Castor-Transport erreicht Gorleben

Trotz anhaltender Proteste hat der Castor-Transport am Montagabend das Zwischenlager Gorleben erreicht. Bis zuletzt verzögerten Atomkraftgegner Etappe um Etappe das Weiterkommen des Konvois – mit zunehmender Gewalt, wie die Polizei beklagt.

Castor-Blockade in Gorleben: Die letzte Bastion

Mehr als 1600 Menschen haben mit einem Sitzstreik die Castor-Zufahrt nach Gorleben blockiert. 24 Stunden harrten sie auf der kalten Straße aus, dann räumte die Polizei die Blockade “mit leichter Gewalt und Schmerzgriffen”. Zuvor hatten die Protestierenden den Beamten noch ein Ständchen gebracht.

Atommüll-Transport: Castor-Gegner blockieren die letzte Etappe

Nur noch wenige Kilometer muss der Castor-Transport zurücklegen, dann ist Gorleben erreicht. Derzeit werden die Atommüll-Behälter von der Schiene auf LKW ungeladen. Hunderte AKW-Gegner protestieren auf der Straße zum Zwischenlager: Greenpeace-Aktivisten haben sich im Asphalt verankert.

Castor-Transport vor letzter Etappe: Noch 20 Kilometer bis Gorleben

Noch nie brauchte ein Castor-Transport aus Frankreich so lange: Nach 109 Stunden hat der Zug den Umladebahnhof in Dannenberg erreicht. Dort wird die hochradioaktive Fracht auf Tieflader gehoben. Für die letzte Etappe auf der Straße kündigen die Gegner massiven Protest an.

15 Stunden Castor-Protest: Vier Bauern in Beton

Für die Polizisten war es das wohl schwierigste Hindernis auf der Castor-Strecke: Seit Sonntagmorgen hatten vier Landwirte auf den Bahnschienen ausgeharrt, um den Atommüll-Transport zu blockieren – angekettet an eine rund 600 Kilo schwere Betonpyramide. Erst nach 15 Stunden gaben sie auf.

Gewalt gegen Castor-Gegner: Härter als die Polizei erlaubt

Prügel und rücksichtsloser Pferdeeinsatz gegen Demonstranten, unangemessener Gebrauch von Pfefferspray und Wasserwerfern: Die Polizei geht beim Castor-Einsatz hart gegen Widerständler vor. Grünen-Chefin Roth kritisierte die Maßnahmen scharf – die Einsatzleitung im Wendland wiegelt ab.

Widerstand im Wendland: Castor-Gegner ketten sich an Beton-Pyramide

Die Ankunft der Castor-Behälter verzögert sich weiter: Atomkraftgegner haben sich an einer Betonpyramide auf den Gleisen angekettet. Seit gestern Abend steht der Atommüll-Zug auf einem Rangierbahnhof bei Hamburg. Im Wendland wurden bislang 1300 Demonstranten in Gewahrsam genommen.

Castor steckt fest: Polizei holt Gegner mit Presslufthammer vom Gleis

Zwölf Stunden lang saßen 3000 Demonstranten auf der Castor-Strecke, einige ketteten sich an den Gleisen fest. Damit haben sie den Zug bislang aufgehalten.

Protest-Nacht im Wendland: Blockieren, räumen, blockieren

Traktoren stehen quer auf Kreuzungen, Demonstranten übernachten auf Bahnschienen, bis die Polizei ihre Blockade räumt: Im Wendland ist der Protest gegen den Castortransport voll entbrannt. Nun greifen auch die Bauern ein. Die größte Gefahr für den Atomtransport könnte aber das Wetter werden.

Castor unterwegs: Rund 150 Verletzte bei Protesten

Der Widerstand gegen den Castor-Transport nach Gorleben wird massiv: Auf dem letzten Schienenstück blockieren weit mehr als Tausend Demonstranten die Gleise. Die Polizei schritt vorerst nicht ein. Im Laufe des Tages waren bei den Protesten rund 150 Menschen verletzt worden.

Castor-Widerstand im Wendland: Katz-und-Maus-Spiel um den Schotter

Sie belauern sich, planen minutiös, ziehen in die Wälder des Wendlands. Castor-Gegner stürmen an die Bahnstrecke, sie wollen den Schotter aus dem Gleisbett holen, um den Atommülltransport aufzuhalten. Ihnen gegenüber steht eine Armee von Polizisten – die rabiat gegen die Aktivisten vorgeht.

Castor-Transport nach Gorleben: Schottern, jagen, prügeln, demonstrieren

Mit jedem Kilometer, den sich der Castor-Zug dem Wendland nähert, wächst der Protest. Am Mittag demonstrierten in Dannenberg Tausende Menschen gegen den Transport. An anderer Stelle machten sich Atomkraftgegner an den Gleisen zu schaffen. Polizei und Protestler gehen hart miteinander um.

Castor-Transport: Gegner rüsten zum Widerstand auf der letzten Etappe

Der Castor-Zug hat Niedersachsen erreicht. Im Wendland stehen die Gegner zum Empfang bereit. Tausende werden zu einer Großdemonstration erwartet, die sogenannten Schotterer und Gleisblockierer wappnen sich – ebenso die Polizei.

Castor-Transport: Sturmböen gefährden Umladen der Behälter

Atomkraftgegner zwingen den Castor-Transport immer wieder zu Zwischenstopps. Nun drohen weitere Probleme: Es werden Winde von bis zu Stärke neun erwartet.

Atommüll-Transport: Sturmböen gefährden das Umladen der Castor-Behälter

Atomkraftgegner zwingen den Castor-Transport immer wieder zu Zwischenstopps. Nun drohen weitere Probleme: Es werden Winde von bis zu Stärke neun erwartet.

Widerstand gegen Atommüll-Transport: Castor unterwegs, Krawalle im Wendland

Langsam arbeitet sich der Atommüll-Zug durch Deutschland vor. Und je näher er dem Lager in Gorleben kommt, desto massiver wird der Widerstand. Castor-Gegner blockieren Gleise und Straßen, Polizeiautos brennen. Die Einsatzkräfte reagieren mit Härte.