Atomkraft, Energiewende

Energiewende: McKinsey prophezeit Kostenexplosion beim Ökostrom

Die Unternehmensberatung McKinsey rechnet mit deutlich steigenden Energiekosten. Ende des Jahrzehnts könnten Verbraucher bis zu 21,5 Milliarden Euro pro Jahr für Ökostrom zahlen. Strom würde dadurch um rund drei Cent teurer.

AKW Lubmin: Energiefirma plant Billig-Entsorgung für Kernkraftwerk

Im stillgelegten Atomkraftwerk Lubmin bei Greifswald werden die Kosten gedrückt. Nach SPIEGEL-ONLINE-Informationen sollen die Gebäude 50 Jahre stehenbleiben – bis die Radioaktivität von selbst abklingt. Das Umweltministerium sieht die Methode als mögliches Vorbild für andere Reaktoren.

Jahresbilanz 2011: Trotz Atomausstieg – Deutschland exportiert Strom

Die Atomlobby warnte vor einer Stromlücke, doch das Gegenteil ist eingetreten: Obwohl acht Kernkraftwerke abgeschaltet wurden, hat Deutschland 2011 Elektrizität ins Ausland verkauft. Schwierig werde die Versorgungslage aber im Winter.

Energiewende: Stromkonzerne verzögern AKW-Rückbau

Fast ein Jahr ist es her, dass acht deutsche Atommeiler stillgelegt wurden – aber für keinen einzigen wurde bisher der Rückbau beantragt. Atomkraftgegner werfen den Stromkonzernen taktische Spielchen vor: Sie würden den Abriss hinauszögern, um doch noch Schadensersatz herauszuschlagen.

Energiepolitik: EU-Staaten wollen Subventionen für Atomstrom

Deutschland will raus aus der Atomenergie – Großbritannien, Frankreich, Polen und Tschechien setzen völlig andere Akzente. Die vier Länder dringen laut “Süddeutscher Zeitung” auf einen Ausbau der Nukleartechnik. Brüssel solle die Atomkraft subventionsfähig machen, so wie Wind- und Solarenergie.

Greenpeace-Studie: AKW-Betreiber könnten sich vor Entsorgungskosten drücken

Der Atomausstieg steht, jetzt müssen die Meiler zurückgebaut werden – einer Greenpeace-Studie zufolge wird das bis zu 44 Milliarden Euro kosten. Die Rücklagen der vier großen Stromversorger reichten nicht aus, warnen die Umweltschützer, einspringen müssten die Steuerzahler.

Atomenergie: Energiekonzerne geben AKW-Pläne in Großbritannien auf

Die Unternehmen E.on und RWE ziehen sich aus dem gemeinsamen Geschäft mit dem Bau von Atomkraftwerken in Großbritannien zurück. Ein Grund ist die deutsche Energiewende.

Energiewende: RWE und E.on geben britische AKW-Pläne auf

Für die Energiekonzerne E.on und RWE ist bald weitgehend Schluss mit Atomkraft. Nach dem erzwungen Ausstieg in Deutschland begraben die beiden Unternehmen nun auch ihre gemeinsamen Pläne für neue Kernkraftwerke in Großbritannien. Entscheidend dürften vor allem die Kosten gewesen sein.

Energiewende: E.on-Chef fordert Strom-Zuschuss für Geringverdiener

Die Strompreise steigen und steigen, E.on-Chef Johannes Teyssen begründet das mit dem Atomausstieg. Die Energiewende dürfe Elektrizität nicht zum Luxusgut machen, sagt er. Notfalls müssten Geringverdiener Zuschüsse aus dem Sozialsystem bekommen.

Grünes Wachstum in Südkorea: “Planwirtschaft ist kein böses Wort mehr”

Krise schlägt Klima: Die Sorge um die Staatsschulden hat die Erderwärmung von der Agenda verdrängt. Südkorea will das ändern, das Land sieht sich als Vorbild für grünes Wachstum. Im Interview spricht Ex-Premier Han Seung-soo über den deutschen Atomausstieg und ökologische Fünf-Jahres-Pläne.

Meinung | Erneuerbare Energien: Der Staat ist mit der Energiewende völlig überfordert

Die neue “Umlage”, die der Verbraucher für den Offshore-Netzanschluss zu entrichten hat, ist die weitere Konsequenz einer Ursünde.

Netzausbau: Strom in Deutschland wird deutlich teurer

Die Energiewende schlägt sich in steigenden Preisen nieder. Laut Bundesnetzagentur könnte Strom für private Haushalte um bis zu sieben Prozent teurer werden. Als Grund nennt die Behörde die hohen Kosten für den Bau neuer Leitungen.

Einspruch abgelehnt: Energiekonzerne müssen Atomsteuer zahlen

Rückschlag für die deutschen Atomkonzerne: Sie müssen vorläufig weiter Brennelementesteuer zahlen, entschied der Bundesfinanzhof. Nur das Bundesverfassungsgericht könne daran etwas ändern.

Energie-Konzern: Atomausstieg reißt Milliardenloch in E.on-Bilanz

Der größte deutsche Energiekonzern E.on ist zum ersten Mal in seiner Firmengeschichte tief in die roten Zahlen gerutscht: Der Jahresverlust 2011 betrug 2,2 Milliarden Euro. Als Grund für den Absturz nennt E.on unter anderem die sofortige Stilllegung von Atomkraftwerken aufgrund der Energiewende.

Energiewende: Castor-Mangel verlangsamt AKW-Rückbau

Genau vor einem Jahr verfügte die Bundesregierung das Atommoratorium. Es war Basis für die Stilllegung von acht Meilern. Nun zeigt sich: Es fehlen überall Castorbehälter.

Rückbau verzögert sich: Atomkraftwerke könnten noch 45 Jahre stehen bleiben

Einem Bericht zufolge dauert der Rückbau der deutschen Akw vermutlich deutlich länger als geplant. Ein Grund: Das Endlager wird nicht rechtzeitig fertig.

Rückbau verzögert sich: Kernkraftwerke könnten noch 45 Jahre stehen bleiben

Einem Bericht zufolge dauert der Rückbau der deutschen Akw vermutlich deutlich länger als geplant. Ein Grund: Das Endlager wird nicht rechtzeitig fertig.

Verzögerter Rückbau: Atommeiler bleiben länger stehen als geplant

Der Atomausstieg ist beschlossen, erste Kraftwerke wurden stillgelegt – doch bis die strahlenden Meiler tatsächlich verschwinden, kann es deutlich länger dauern als geplant. Laut einem Zeitungsbericht erwägt die Branche sogar, einige Anlagen erst in 45 Jahren abzureißen.

Umweltpolitik: “Die Umsetzung der Energiewende liegt noch vor uns”

Ein Jahr nach der Reaktorkatastrophe von Fukushima steht die deutsche Energiewende noch immer am Anfang. Industrie und Politik diskutieren, wie es weitergehen soll.

Trotz Fukushima: Die meisten Staaten halten an der Kernenergie fest

Die Kernkraft ist weiter auf Expansionskurs. Vor allem Russland und China bauen neue Atomkraftwerke und hoffen auf hohe Gewinne.