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Atomkraft, Atommüll
Atommüll: Regierung und Opposition nähern sich bei Endlager-Streit an
Die Gespräche zwischen Bund, Ländern und Parteien über die Suche nach einem Atommüll-Endlager sind ohne konkretes Ergebnis geblieben. Bundesumweltminister Röttgen hält einen Konsens aber für möglich. Die Grünen fordern weiterhin einen Bau- und Erkundungsstopp in Gorleben.
Spitzentreffen in Berlin: Poker um das Atommüll-Endlager
Der Salzstock im niedersächsischen Gorleben ist seit 35 Jahren die einzige Endlager-Option für hochradioaktiven Atommüll. Das soll sich ändern. Vertreter von Bund, Ländern, SPD und Grünen ringen bei einem Spitzentreffen um eine Lösung.
Suche nach Atom-Endlager: Bund stoppt Erkundung von Gorleben
Stopp nach 35 Jahren: Die Bundesregierung will den Salzstock Gorleben nicht länger als mögliches Atommüll-Endlager erkunden. Erst wenn Alternativen erforscht sind, soll einem Medienbericht zufolge die Erkundung in Niedersachsen fortgesetzt werden.
Atommüllager: Röttgens erster Kontakt mit der Asse
Zum ersten Mal besucht Umweltminister Röttgen das Atommüllager Asse. Konkrete Ideen hat er nicht dabei; das Gespräch mit den Anwohnern fällt ihm schwer. Die sind wütend.
Maroder Salzstock: Röttgen will Atommüll rasch aus Asse bergen lassen
Umweltminister Röttgen hat sich für eine umfassende Aufarbeitung des Skandals um das marode Atommüllager Asse ausgesprochen. Bei seinem Besuch des Lagers sicherte der CDU-Politiker den Anwohnern eine schnelle Bergung des radioaktiven Mülls zu.
Brunsbüttel: “Atomfässer sind keine Einmachgläser”
Nach dem Fund verrosteter Fässer mit Atommüll in Brunsbüttel wächst die Kritik am Betreiber Vattenfall. Der Energiekonzern räumt jetzt Fehler ein.
Atommülllager: Asse-Räumung hat im Umweltministerium oberste Priorität
Abgeordnete aller Fraktionen sind sich einig: Der radioaktive Müll soll aus dem maroden Endlager Asse geborgen werden. Auch für Umweltminister Röttgen steht die Rückholung an erster Stelle, heißt es. Allerdings wird noch diskutiert, wie die 126.000 Fässer rausgeholt werden sollen.
Atommülllager: Bundesumweltministerium will Asse schneller räumen
Zuletzt gab es immer mehr Zweifel an der Räumung des Bergwerks Asse. Jetzt will das Bundesumweltministerium die Rückholung der Abfälle beschleunigen. Ein spontaner Zusammenbruch der Schachtanlage ist offenbar auszuschließen.
Atomkraft: Terrorschutz für atomare Zwischenlager wird verstärkt
Seit Jahren warnen Experten: Zwischenlager in Atomkraftwerken sind schlecht gegen Terroranschläge gesichert. Meterhohe Mauern sollen das jetzt ändern.
Strahlende Aussichten: Spanisches Dorf feiert Bau eines Atommülllagers
In Deutschland gehen AKW-Gegner bei jedem Castor-Transport auf die Barrikaden. Die Menschen im spanischen Villar de Cañas reagieren anders auf die Nachricht, dass in ihrem Örtchen bald ein zentrales Atommülllager gebaut wird: Der Jubel kennt keine Grenzen.
Bilanz des Anti-Atom-Protests: Castor-Gegner und Polizei beklagen Brutalität
Der Castor-Transport ist nach mehr als fünf Tagen in Gorleben angekommen, der Widerstand war so heftig wie noch nie. Demonstranten und Polizei ziehen eine erste Bilanz: Beide Seiten werfen sich massive Gewalt während der Proteste vor.
Radioaktiver Müll: Castor-Behälter erreichen nach 126 Stunden ihr Ziel
Demonstranten ziehen ab, Polizisten atmen auf: Der Castor-Transport hat sein Ziel erreicht. Bis zuletzt hatten Atomkraftgegner versucht, den Konvoi aufzuhalten.
Zwischenlager: Castor-Transport erreicht Gorleben
Trotz anhaltender Proteste hat der Castor-Transport am Montagabend das Zwischenlager Gorleben erreicht. Bis zuletzt verzögerten Atomkraftgegner Etappe um Etappe das Weiterkommen des Konvois – mit zunehmender Gewalt, wie die Polizei beklagt.
Castor-Blockade in Gorleben: Die letzte Bastion
Mehr als 1600 Menschen haben mit einem Sitzstreik die Castor-Zufahrt nach Gorleben blockiert. 24 Stunden harrten sie auf der kalten Straße aus, dann räumte die Polizei die Blockade “mit leichter Gewalt und Schmerzgriffen”. Zuvor hatten die Protestierenden den Beamten noch ein Ständchen gebracht.
Atommüll-Transport: Castor-Gegner blockieren die letzte Etappe
Nur noch wenige Kilometer muss der Castor-Transport zurücklegen, dann ist Gorleben erreicht. Derzeit werden die Atommüll-Behälter von der Schiene auf LKW ungeladen. Hunderte AKW-Gegner protestieren auf der Straße zum Zwischenlager: Greenpeace-Aktivisten haben sich im Asphalt verankert.
Castor-Transport vor letzter Etappe: Noch 20 Kilometer bis Gorleben
Noch nie brauchte ein Castor-Transport aus Frankreich so lange: Nach 109 Stunden hat der Zug den Umladebahnhof in Dannenberg erreicht. Dort wird die hochradioaktive Fracht auf Tieflader gehoben. Für die letzte Etappe auf der Straße kündigen die Gegner massiven Protest an.
15 Stunden Castor-Protest: Vier Bauern in Beton
Für die Polizisten war es das wohl schwierigste Hindernis auf der Castor-Strecke: Seit Sonntagmorgen hatten vier Landwirte auf den Bahnschienen ausgeharrt, um den Atommüll-Transport zu blockieren – angekettet an eine rund 600 Kilo schwere Betonpyramide. Erst nach 15 Stunden gaben sie auf.
Gewalt gegen Castor-Gegner: Härter als die Polizei erlaubt
Prügel und rücksichtsloser Pferdeeinsatz gegen Demonstranten, unangemessener Gebrauch von Pfefferspray und Wasserwerfern: Die Polizei geht beim Castor-Einsatz hart gegen Widerständler vor. Grünen-Chefin Roth kritisierte die Maßnahmen scharf – die Einsatzleitung im Wendland wiegelt ab.
Widerstand im Wendland: Castor-Gegner ketten sich an Beton-Pyramide
Die Ankunft der Castor-Behälter verzögert sich weiter: Atomkraftgegner haben sich an einer Betonpyramide auf den Gleisen angekettet. Seit gestern Abend steht der Atommüll-Zug auf einem Rangierbahnhof bei Hamburg. Im Wendland wurden bislang 1300 Demonstranten in Gewahrsam genommen.
Protest-Nacht im Wendland: Blockieren, räumen, blockieren
Traktoren stehen quer auf Kreuzungen, Demonstranten übernachten auf Bahnschienen, bis die Polizei ihre Blockade räumt: Im Wendland ist der Protest gegen den Castortransport voll entbrannt. Nun greifen auch die Bauern ein. Die größte Gefahr für den Atomtransport könnte aber das Wetter werden.