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Angela Merkel, Große Koalition
Praxisgebühr soll bleiben: Merkel stellt sich gegen FDP-Pläne
Neue Runde im Streit um die Verwendung der Milliarden-Überschüsse in den Sozialkassen: Bundeskanzlerin Angela Merkel will die Praxisgebühr beibehalten – und bügelt damit die FDP ab. Auch um mögliche Beitragssenkungen wird weiter gerangelt.
SPD auf Kuschelkurs: Opposition ihrer Majestät
Trotz aller Treue-Schwüre ist das Verhältnis zwischen Union und FDP völlig zerrüttet. Angela Merkel stellt sich strategisch bereits auf eine Große Koalition mit der SPD ein. Mit den zahmen Genossen kann man es ja machen – sie leisten kaum Widerstand.
Merkels Bürgeroffensive: Die Ersatzpräsidentin
Townhall Meetings, Internetforum, Expertenrunden: Auf der Suche nach “Lebenspraxis” geht die Kanzlerin mit einem sogenannten Zukunftsdialog in die Offensive. Im Kontakt mit den Bürgern könnte Angela Merkel ihre Popularität weiter steigern – und sich als Ersatzpräsidentin etablieren.
SPD: Steinbrück schließt Große Koalition unter Merkels Führung aus
Absage an die Kanzlerin: Peer Steinbrück, möglicher Spitzenkandidat der SPD, schließt eine Neuauflage der Großen Koalition kategorisch aus, sollte das Bündnis aus Union und FDP zerbrechen. Man werde nicht der “Ersatzliebhaber” der CDU sein, sagte der Ex-Finanzminister.
CDU-Wende beim Mindestlohn: Genossin Merkel
Zuschussrente, Frauenquote – und plötzlich auch der Mindestlohn: Jenseits der Euro-Krise bastelt die Kanzlerin an ihrem sozialen Profil und biegt die Union nach links. Die marktliberale FDP wird übergangen, Merkels Macht soll jetzt das SPD-Klientel sichern. Baut sie vor für die Große Koalition?
Regierungskrise: Union bekennt sich zur Koalition mit FDP
Auch wenn es ständig Streit gibt – die Union hält weiterhin am Regierungsbündnis mit der FDP fest. In einer Großen Koalition müsse man mehr Zugeständnisse machen, stellt Kanzlerin Merkel klar. Unionspolitiker Peter Altmaier warnte vor einem Bruch des Bündnisses.
Folgen der Berlin-Wahl: Merkel fürchtet die Panik-FDP
Die CDU freut sich über leichte Gewinne in Berlin – und insgeheim wohl auch über die deftige Klatsche für die FDP. Angela Merkel hofft, dass die Liberalen in der Europa-Politik jetzt zur Vernunft kommen. Doch die Sorge ist groß, dass der Koalitionspartner endgültig die Nerven verliert.
Streit über Griechen-Rettung: Seehofer verteidigt Rösler gegen Merkel
Erst die FDP und jetzt auch noch die CSU: In der Griechenland-Politik gehen die Koalitionspartner auf Distanz zu Angela Merkel. Im SPIEGEL-Gespräch erklärt Parteichef Seehofer einen Euro-Austritt des Landes für denkbar – und nimmt Philipp Rösler gegen die Angriffe der Kanzlerin in Schutz.
Grünen-Fraktionschef: Trittin warnt SPD vor Bildung einer Großen Koalition
Die FDP irrlichtert bei der Euro-Rettung, die schwarz-gelbe Koalition wankt – aber auf die Grünen könnte sich Angela Merkel verlassen: Fraktionschef Trittin sichert der Kanzlerin im Interview Unterstützung im Falle einer Minderheitsregierung zu. Die SPD warnt er vor der Bildung einer Großen Koalition.
Planspiele für Große Koalition: Das schwarz-rote Phantom
Schwarz-Gelb versinkt im Euro-Chaos, schon träumt mancher in der Union von einer Neuauflage der Großen Koalition. Doch die SPD blockt ab. Können sich die Sozialdemokraten im Ernstfall dem Lockruf wirklich entziehen?
Schwarz-Gelb: SPD lehnt Große Koalition ab
SPD-Mann Oppermann geht davon aus, dass Kanzlerin Merkel weder bei der Energiewende noch bei der Griechenland-Hilfe eine eigene Mehrheit im Bundestag hat. Sollte die Regierung scheitern, gebe es Neuwahlen, prophezeit er. Denn für eine Große Koalition stünden die Genossen nicht zur Verfügung.
Energiewende: Länderchefs zweifeln an schnellem Atomausstieg
Große Koalition der Bedenkenträger: NRW-Ministerpräsidentin Kraft warnt, die Energiewende dürfe kein “eiliger Alleingang der Kanzlerin” werden. Hessens Ministerpräsident Bouffier droht gar mit einem Nein zum Energiekonzept – und kritisiert indirekt den Ausstiegseifer der CSU.
Streit über Steuersenkungen: Rösler legt sich mit Schäuble an
Der Termin galt als vertraulich, doch dann berichtete Finanzminister Schäuble doch über ein Abendessen mit Philipp Rösler. Der FDP-Wirtschaftsminister will von einer angeblichen Einigung in Sachen Steuersenkungen nichts wissen – und fordert Vorschläge vom CDU-Politiker.
CDU-Wahldebakel in Bremen: Merkel kündigt flotten Atombeschluss an
Angela Merkel zieht Konsequenzen aus den Wahlniederlagen der CDU in Bremen und zuvor in Baden-Württemberg: Die Kanzlerin will schnell beschließen, wie der Atomausstieg realisiert wird. Die Grünen hätten von der Diskussion über die Energiepolitik profitiert, gab die Regierungschefin zu.
S.P.O.N. – Im Zweifel links: Merkel tauscht Stammtisch gegen Europa
Die Parolen der Bundeskanzlerin über arbeitsscheue Südeuropäer sind gefährlich. Sie befördern den europaskeptischen Rechtspopulismus. Und sie sind verlogen: Die deutsche Wirtschaft profitiert von den Schulden der anderen.
Weber-Nachfolger: Ex-Bundesbank-Chef zweifelt an Weidmanns Qualitäten
Das Musterschüler-Image des kommenden Bundesbank-Chefs bekommt erste Kratzer: Ex-Notenbankpräsident Ernst Welteke ist skeptisch, dass Jens Weidmann reif für den Spitzenposten ist. Mehrere Professoren teilen die Meinung.
Neuer Bundesbank-Chef: Merkel schwärmt von Weidmann
Nun ist es offiziell: Kanzlerin Merkel hat ihren Berater Jens Weidmann als neuen Bundesbank-Präsidenten nominiert. Dem 42-Jährigen bescheinigte sie einen “brillanten Intellekt” – ab dem 1. Mai soll er seinen Posten besetzen.
Weber-Nachfolge geklärt: Merkel-Berater Weidmann wird Bundesbank-Chef
Kanzlerin Merkel hat sich gegen Bedenken von FDP und Opposition durchgesetzt, melden mehrere Agenturen. Ihr Berater Jens Weidmann wird neuer Bundesbank-Chef und Nachfolger von Axel Weber. Vizepräsidentin wird die bisherige Bankenaufseherin Sabine Lautenschläger.
Weber-Nachfolge: Merkel will ihren Berater zum Bundesbank-Chef machen
Die Vorauswahl für den neuen Bundesbank-Präsidenten ist getroffen: Nach Plänen von Kanzlerin Angela Merkel soll ihr Berater Jens Weidmann Nachfolger von Axel Weber werden. Die FDP hadert allerdings noch mit der Entscheidung.
FDP-Chef in der Krise: Merkel und Seehofer stützen Westerwelle
Guido Westerwelle muss beim Dreikönigstreffen der FDP die Flucht nach vorn antreten und seine Kritiker unter den Liberalen in die Schranken weisen. Vor dem für ihn richtungweisenden Termin erhielt der Parteivorsitzende Unterstützung: Kanzlerin Merkel und CSU-Chef Seehofer sollen ihn zum Durchhalten ermutigt haben.