Andrea Ypsilanti

Kommentar: Ypsilantis Thinktank offenbart rot-rot-grünes Defizit

Noch schenkt die SPD Andrea Ypsilantis Denkfabrik kaum Beachtung. Linke und Grüne halten es ähnlich. Dabei verkennen die Parteispitzen das Bedürfnis im linken Lager, gemeinsam über Politik und Inhalte zu sprechen. Sie sind im Begriff, die Hoheit über die zukünftige Politik zu verlieren.

“Institut Solidarische Moderne”: Ypsilantis Versuchslabor für Rot-Rot-Grün

Eine Ex-Spitzenkandidatin der SPD, eine Linkenpolitikerin, ein Sänger und ein Ex-Staatssekretär gehören zur Besetzung der neuen Denkfabrik “Institut Solidarische Moderne”. Das Projekt unter der Führung von Andrea Ypsilanti arbeitet offiziell gegen Schwarz-Gelb, inoffiziell aber schon an Rot-Rot-Grün.

Annäherung oder Kampf: Die Kakophonie der SPD-Spitze zur Links-Koalition

Soll man die Linke nun bekämpfen oder sich auf ein Bündnis einrichten? Einig ist sich die SPD-Spitze allein darin, dass ein Bündnis mit der Linken im Nordrhein-Westfalen nicht in Frage kommt. Doch diese Entscheidung ist dem Landesverband überlassen – und für den könnte die Linke einzige Machtoption sein.

“Denkfabrik” – Rot-Rot-Grüne Annäherungsrunde

Eine Gruppe von mehr als 20 Politikern, Gewerkschaftern und Wissenschaftlern aus dem linken Spektrum will eine linke “Denkfabrik” gründen. Zu den Initiatoren zählt Andrea Ypsilanti.

Thinktank von Ypsilanti und Co.: Jetzt wollen Linke und SPD systematisch denken

Eine Gruppe von mehr als 20 Politikern, Gewerkschaftern und Wissenschaftlern gründet im Februar einen linken Thinktank. Mit dabei: Andrea Ypsilanti. Es gehe dabei “nicht um Parteistrategie”, betont die SPD-Politikerin. Vielmehr habe die Gruppe das Ziel, Antworten auf die drängenden Fragen unserer Zeit zu finden.

Von Ypsilanti bis Müntefering: Die Sozialdemokratie im Jahr ihres Niedergangs

Das zu Ende gehende Jahr bescherte der SPD viele Enttäuschungen und ein historisches Debakel. Es begann mit dem endgültigen Sturz von Andrea Ypsilanti, zog sich über missglückte Wahlkämpfe mit folgenschweren Wahlausgängen bis hin zum Bundesparteitag im November, der Sigmar Gabriel zum neuen Vorsitzenden kürte. Ein Rückblick.

Andrea Ypsilanti – Hanteltraining gegen die Wut

Andrea Ypsilanti glaubt noch immer, sie habe alles richtig, ihre Feinde in der SPD dagegen alles falsch gemacht. Ihren Sturz sieht sie als unverzeihlichen Verrat an.

SPD: Ypsilanti wirft eigener Partei Ideenlosigkeit vor

Andrea Ypsilanti geht mit ihrer eigenen Partei hart ins Gericht. Die SPD habe zuletzt zu wenige Ideen gehabt und die Verständigung mit den Wählern habe auch nicht geklappt. Zudem kritisierte Ypsilanti die neue Partei-Spitze und Sigmar Gabriel und Frank-Walter Steinmeier. Sie räumte aber auch eigene Fehler ein.

Neue Führung – Ypsilanti lästert über die SPD

Andrea Ypsilanti hält nicht viel von der neuen SPD-Führung und ihrem Kurs. Die Wahl von Gabriel sei “nicht unbedingt demokratisch” gewesen. Auch an Steinmeier lässt sie kein gutes Haar.

Genossen in der Krise: Ypsilanti rechnet mit der SPD ab

Andrea Ypsilanti knöpft sich die SPD vor. Die ehemalige hessische Parteichefin wirft den Genossen Ideenlosigkeit vor. Auch die Auswahl des neuen Vorsitzenden Gabriel und von Fraktionschef Steinmeier kritisiert die gescheiterte Spitzenkandidatin scharf.

SPD-Abweichlerin: Job vom Land Hessen für Ypsilanti-Gegnerin Everts

Carmen Everts hat die Wahl Andrea Ypsilantis zur Ministerpräsidentin in Hessen verhindert. Jetzt übernimmt sie ein neu geschaffenes Referat in der Hessischen Landeszentrale für Politische Bildung. Der Job sei aber keineswegs Belohnung dafür, dass sie Ministerpräsident Roland Koch seinerzeit das Amt gerettet habe.

Silke Tesch – Ypsilanti-Gegnerin begehrt auf

Die ehemalige hessische SPD-Abgeordnete Silke Tesch will ihre Parteistrafe nicht akzeptieren. Stattdessen erhebt sie schwere Vorwürfe gegen Ex-Landeschefin Ypsilanti, deren Wahl sie 2008 verhindert hatte.

Strafe für frühere SPD-Abgeordnete: “Nicht korrekt gelaufen”

Sie verhinderte als eine von vier Abweichlern das Linksbündnis von Andrea Ypsilanti in Hessen – und wurde von der Partei abgestraft. Mit dem SPIEGEL spricht die frühere SPD-Landtagsabgeordnete Silke Tesch, 51, über die parteiinternen Sanktionen, die jetzt gegen sie verhängt wurden.

SPD: Parteigericht verschärft Strafe gegen Ypsilanti-Rebellin

Die SPD hat die Parteistrafe für die frühere Landtagsabgeordnete Silke Tesch verschärft. Weil sie Andrea Ypsilanti bei deren geplanter Wahl zur Ministerpräsidentin die Stimme verweigerte, sollen Teschs Mitgliedsrechte für 18 Monate ruhen.

Abrechnung mit Schröder und Müntefering: SPD-Linke sagen Basta zur Basta-Politik

Wohin steuert die SPD? Prominente Parteilinke haben sich getroffen, um die Schröder-Müntefering-Ära aufzuarbeiten – jetzt fordern sie für den bevorstehenden Parteitag einen Bruch mit dem “neoliberalen Mainstream”. Auch die designierte neue Parteispitze um Sigmar Gabriel distanziert sich von den Vorgängern.

Gabriel und Nahles: SPD-Spitzenduo rechnet mit Schröder und Müntefering ab

Sie haben früher ein Nicht-Verhältnis gepflegt, jetzt demonstrieren der künftige SPD-Chef Gabriel und seine designierte Generalin Nahles Geschlossenheit. Im SPIEGEL-Interview keilt das Duo gegen die Vorgänger: Unter Schröder und Müntefering habe die SPD “ihr Herz” verloren.

Ein Jahr nach Wortbruch: Ypsilanti probt fürs Comeback

Ein Brief, eine Podiumsdiskussion, ein Treffen mit der Basis: Ein Jahr nach dem Drama in Hessen rückt Andrea Ypsilanti wieder ins Rampenlicht. Während sie in der SPD noch immer für ihren Wortbruch geächtet wird, könnten sich einige Linkspolitiker die 52-Jährige gut in ihren Reihen vorstellen.

Ein Jahr danach: SPD-Debakel in Hessen Ypsilanti räumt Fehler ein

Ein Jahr nach ihrer gescheiterten Regierungsübernahme hat Andrea Ypsilanti eigene Fehler eingeräumt. Sie habe sich und der SPD nach der Wahl im Januar 2008 nicht genügend Zeit gegeben, um über einen Weg zur Mehrheit nachzudenken. Das werfe sich die ehemalige hessische SPD-Vorsitzende heute noch vor.

Ein Jahr danach: SPD-Debakel in Hessen Ypsilanti übt Selbstkritik

Ein Jahr nach ihrer gescheiterten Regierungsübernahme hat Andrea Ypsilanti eigene Fehler eingeräumt. Sie habe sich und der SPD nach der Wahl im Januar 2008 nicht genügend Zeit gegeben, um über einen Weg zur Mehrheit nachzudenken. Das werfe sich die ehemalige hessische SPD-Vorsitzende heute noch vor.

Krise der SPD : Ypsilanti kommt wieder in Fahrt und bereut nichts

Eine Podiumsdiskussion in Frankfurt zeigt: Andrea Ypsilanti arbeitet an ihrem politischen Comeback. Sie ruft ihre Partei zu einer intensiven Analyse des SPD-Wahldebakels auf. Schuldbewusstsein, an der sozialdemokratischen Misere zumindest mitverantwortlich zu sein, zeigte Ypsilanti nicht.