Agrarpolitik
Agrarsubventionen: Der 50-Milliarden-Euro-Widerspruch
Dirk Niebel und Ilse Aigner wollen Subventionen streichen, um Kleinbauern in armen Ländern zu helfen. EU-Landwirte sollen darunter nicht leiden. Ein Dilemma.
Agrarreform: Einmischen erwünscht
Die geplante Agrarreform ist ein Testfall für die Demokratie in Europa.
Landwirtschaftsministerin: Aigner will Subventionen für Agrarexporte abschaffen
In der deutschen Agrarpolitik deutet sich ein radikaler Umbruch an: Ministerin Aigner will die Exportsubventionen für EU-Bauern einstellen.
EU-Agrarpolitik: Aigner will Exportsubventionen abschaffen
Die Bundesregierung ändert nach Informationen des SPIEGEL beim Thema Agrarsubventionen ihren Kurs. Es sei nicht mehr zeitgemäß, Produkte von EU-Bauern für die Ausfuhr zu subventionieren, sagt Landwirtschaftsministerin Ilse Aigner.
Agrarpolitik: EU will Öko-Bauern mehr Subventionen zahlen
Europas Landwirtschaft soll grüner werden: Bio-Betriebe können sich auf satte Zuschüsse freuen, andere müssen Einschnitte hinnehmen.
Agrar-Subventionen: Polen wirft Deutschland Blockadepolitik vor
“Macht euch keine Sorgen, ich schütze euch.” Mit diesen Worten versprach Angela Merkel CDU-nahen Großgrundbesitzern, die Kürzung von Agrar-Subventionen zu verhindern. Polens Landwirtschaftsminister und EU-Ratspräsident Sawicki wirft Berlin deshalb im Interview eine Blockade vor.
Studie: Umweltschützer kritisieren Milliardenhilfe für Massentierhaltung
Viel Geld für tierisches Elend: Die Europäische Union fördert die Massentierhaltung von Schweinen und Geflügel in Deutschland mit mehr als einer Milliarde Euro pro Jahr. Allein den Bau großer Mastanlagen subventioniert die Gemeinschaft im Schnitt mit 80 Millionen Euro.
Ostafrika: “Die Ideologie offener Märkte verschlimmert den Hunger”
Weil Entwicklungsländer zur Liberalisierung gezwungen würden, nehme der Hunger zu, sagt Anne Jung von der Organisation medico im Interview. Sie will eine andere Politik.
Äthiopien: Biosprit statt Nahrung im Omo-Tal
Äthiopien verpachtet urbares Land an Agrokonzerne und baut einen Staudamm. Menschenrechtler warnen: Die Regierung bringe die Bevölkerung in Lebensgefahr.
G-20-Treffen: Agrarminister beschließen Plan gegen Preisschwankungen
Bessere Informationen über Ernten, Konsum und Lagerbestände sollen künftig Preissprünge vermeiden. Auf Regeln gegen Börsenspekulation einigten sich die G 20 nicht.
G-20-Agrarministertreffen: “Die Reichen bestimmen über die Armen”
Die G-20-Agrarminister sind ein undemokratischer Verein, der die falsche Politik betreibt, sagt Agrarexperte Roman Herre. Statt den Armen zu helfen, fördert man Landraub.
G-20-Treffen: Streit um Agrosprit
Die G 20 wollen die Subventionen für Energiepflanzen nicht streichen, zu lukrativ ist das Geschäft. Ob weniger Biotreibstoff den Hunger reduziert, ist auch umstritten.
Welternährung: “Sie haben keine Lobby”
Warum leben weltweit Millionen Bauern in Armut? Ein Gespräch mit dem Diplomaten und Handelskritiker Jean Feyder.
Ehec-Krise: EU beschließt Millionen-Hilfe für Bauern
Allein in Deutschland beklagen Landwirte wegen der Ehec-Krise Umsatzeinbußen von 60 Millionen Euro. Die EU will nun europaweit 210 Millionen Euro an die Bauern zahlen.
Landwirtschaft: Mehr Nahrung ist möglich – bei geringer Umweltzerstörung
Die Welternährungsorganisation warnt vor einem “aufziehenden Sturm” in der Ernährungspolitik – und entwirft eine Reform der globalen Agrarpolitik.
Ehec: “Die Gemüsebauern halten das nicht lange aus”
Die Landwirte verlieren derzeit die Hälfte ihres Gemüseumsatzes, sagt Bauernpräsident Sonnleitner. Im Interview sagt er, warum Landwirtschaft nicht mehr romantisch ist.
Europas Agrarpolitik: Brüssel, bitte zahlen
Mehr Bio? Oder mehr Subventionen für Exporte? Der EU steht ein gigantischer Kampf um ihre Agrarmilliarden bevor.
EU-Agrarreform: Polen will deutschen Bauern weniger Geld geben
Ab Juli übernimmt Polen den EU-Vorsitz. Schon jetzt fordert das Land eine andere Verteilung der Subventionen – zum eigenen Nutzen.
EU-Agrarreform: Deutsche Bauern werden weniger EU-Gelder erhalten
Ab Juli übernimmt Polen den EU-Vorsitz. Schon jetzt fordert das Land eine andere Verteilung der Subventionen – zum eigenen Nutzen.