Afghanistan, Präsidentschaftswahl
Anschläge: Taliban können Wähler in Afghanistan nicht aufhalten
Bei der Parlamentswahl in Afghanistan haben die Taliban offenbar deutlich weniger Anschläge verübt als bei der Präsidentschaftswahl im vergangenen Jahr.
Afghanistan – Karsai macht Ausländer für Wahlbetrug verantwortlich
Der afghanische Präsident Hamid Karsai hat einen “sehr weit verbreiteten Betrug” bei der Präsidentschaftswahl im vergangenen Jahr eingestanden. Die Fälschungen seien aber von Ausländern verübt worden.
Trotz Terroranschlägen: 14 Minister in Afghanistan vereidigt
Mehrmals verweigerte das afghanische Parlament Präsident Hamid Karzai die Zustimmung: Zweimal ließen sie zahlreiche Kandidaten für sein neues Kabinett durchfallen. Obwohl schwere Anschläge Kabul erschütterten, wurden 14 Minister nun vereidigt – draußen hörten sie Schüsse und Explosionen.
Afghanistan: Parlament lehnt Mehrheit von Karzsais Ministerkandidaten ab
Das afghanische Parlament hat am Samstag 17 von 24 Kandidaten für die Regierungsmannschaft von Präsident Hamid Karzai die Zustimmung verweigert. Bestätigt wurden hingegen der amtierende Innenminister und der Chef des Verteidigungsressorts.
Afghanistan: Foltervorwürfe gegen Karzais Geheimdienst
Ein Selbstmord im Gefängnis, heißt es offiziell. Doch die Familie des jungen Afghanen Abdul Basir ist überzeugt, dass der afghanische Geheimdienst den mutmaßlichen Attentäter zu Tode folterte. Human Rights Watch fordert eine Untersuchung – es soll viele weitere Fälle geben.
Korruption in Afghanistan: Haftbefehl gegen Kabuls Bürgermeister
Er veruntreute 11.000 Euro – jetzt muss er ins Gefängnis: Mir Abdul Ahad Shabi, ehemaliger Bürgermeister von Kabul, wurde zu vier Jahren Gefängnis verurteilt. Es ist das erste größere Urteil, seitdem die afghanische Regierung erneut versprochen hat, die Korruption im Land zu bekämpfen.
Spezialeinsatz in Bundeswehrgebiet: US-Militär startet brachiale Taliban-Jagd in Kunduz
Es war die größte und härteste Offensive in der deutschen Zone Afghanistans: Nahe des Bundeswehr-Camps bei Kunduz haben US-Elitetrupps mit afghanischen Soldaten eine Großoffensive gegen Taliban geführt. Fünf Tage und Nächte fielen Bomben, die Rede ist von 133 Toten. Die Deutschen wollten sich nicht beteiligen.
Kabul: Wahlkommission sagt Stichwahl in Afghanistan ab
Die afghanische Wahlkommission hat die für kommenden Samstag geplante Präsidentenstichwahl abgesagt – und gleichzeitig Hamid Karzai zum Regierungschef erklärt. Der einzige Konkurrent Abdullah hatte seine Kandidatur aus Protest gegen Manipulationen beim Urnengang zuvor zurückgezogen.
Urnengang am Hindukusch: Abdullah-Boykott stürzt Afghanistan ins Wahlchaos
Es sollte der demokratische Aufbruch am Hindukusch werden. Doch die Wahlen in Afghanistan geraten nach dem Rückzug von Karzai-Herausforderer Abdullah endgültig zur Farce. Damit droht dem Land auf Jahre hinaus die politische Instabilität. Jetzt liegt es am Westen, die Lage zu retten.
Abdullah-Boykott: Karzai hält an Stichwahl-Farce fest
Eine transparente Abstimmung sei nicht möglich: Herausforderer Abdullah Abdullah tritt nicht zur zweiten Runde der afghanischen Präsidentschaftswahlen an. Amtsinhaber Karzai beharrt jedoch auf der erneuten Stimmabgabe. Die Stichwahl könnte endgültig zur Farce werden.
Afghanistan: Karzai-Rivale Abdullah boykottiert Stichwahl
Er macht seine Drohung wahr: Abdullah Abdullah will an der Stichwahl um das Präsidentenamt in Afghanistan nicht teilnehmen. Der Herausforderer von Amtsinhaber Hamid Karzai rechnet mit massiven Fälschungen bei dem Urnengang.
Afghanistan: Karzai-Herausforderer droht mit Boykott der Stichwahl
Die für kommenden Samstag geplante Stichwahl um das afghanische Präsidentenamt droht zu scheitern. Karzai-Gegner Abdullah Abdullah fordert verbindliche Zusagen für einen transparenten Wahlgang. Andernfalls will er noch an diesem Wochenende seinen Wahlboykott verkünden.
CIA-Mission in Afghanistan: Der Al Capone von Kandahar
Präsidentenbruder Wali Karzai, einer der mutmaßlich mächtigsten Drogenhändler Afghanistans, soll Zuträger des US-Geheimdienstes CIA sein. Für die Amerikaner kommt die peinliche Enthüllung zur Unzeit, sie verschärft die Debatte um die richtige Militärstrategie am Hindukusch.