Afghanistan, al-Qaida

Obamas Blitzbesuch in Afghanistan: 11.000 Kilometer Flug für 11 Minuten Wahlkampf

Es war ein starker Auftritt: Barack Obama hat von Afghanistan aus eine eindringliche Fernsehansprache gehalten und seinen Rivalen Mitt Romney düpiert. Der Nation verspricht er Erneuerung, al-Qaida sagt er die Zerstörung voraus, den Taliban reicht er die Hand. Die antworten mit Bombenanschlägen.

Obama in Afghanistan: Wahlkampfreise am Bin-Laden-Jahrestag

Das Timing ist genau kalkuliert: Barack Obama ist zu einer Blitz-Visite in Afghanistan eingetroffen – sie fällt mit dem Jahrestag der Tötung von Osama Bin Laden zusammen. Der US-Präsident hat die Aktion gegen den Qaida-Chef zum Wahlkampfthema gemacht, sehr zum Ärger seines Rivalen Mitt Romney.

Pakistan: Bin Ladens Witwen fliegen nach Saudi-Arabien aus

Kurz vor dem ersten Jahrestag der Tötung von Al-Qaida-Chef Osama bin Laden haben seine Angehörigen Pakistan verlassen: Das Land hat drei seiner Witwen und etwa zehn Kinder abgeschoben. Sie wurden mit einer Sondermaschine nach Saudi-Arabien ausgeflogen.

Pakistan: Um Mitternacht kommen Bin Ladens Witwen frei

Osama Bin Ladens Familie erwartet die Freiheit – ein Jahr nach der Tötung des Terrorchefs. Ab Mitternacht sollen seine Witwen und Kinder aus Pakistan abgeschoben werden. Für die Regierung in Islamabad eine heikle Sache, denn die Frauen könnten der Weltöffentlichkeit pikante Dinge erzählen.

Urteil in Pakistan: Gnade für Bin Ladens Witwen

Jahrelang waren sie mit Osama Bin Laden auf der Flucht, nun hat ein Gericht in Pakistan die drei Witwen des Qaida-Chefs verurteilt – zu 45 Tagen Haft wegen illegalen Aufenthalts, ein eher mildes Urteil. Seit der Tötung ihres Gatten sind die Frauen eine wichtige Quelle für die Terror-Ermittler.

Aussage der Witwe: Bin Laden zeugte auf der Flucht vier Kinder

Neun Jahre lang war Osama Bin Laden auf der Flucht. Nun hat seine Witwe Details über das Leben im Untergrund ausgeplaudert. Demnach wechselte der Qaida-Führer ständig den Wohnsitz, seine Kinder wurden in staatlichen Kliniken geboren. 2005 kamen ihm US-Streitkräfte extrem nah – ohne es zu merken.

Afghanistan: Nato-Geheimbericht enthüllt Pläne der Taliban

2014 zieht sich der Westen aus Afghanistan zurück – die Taliban bereiten sich schon intensiv darauf vor, dann wieder die Macht zu übernehmen. Das geht aus einem geheimen Nato-Bericht hervor, über den britische Zeitungen berichten. Der Report zeigt auch, wie stark Pakistan die Islamisten unterstützt.

Angriffe in Pakistan: Obamas Illusion vom sauberen Drohnenkrieg

Es war ein unerwartetes Geständnis. In einer Online-Fragestunde hat US-Präsidenten Obama erstmals zugegeben, was ohnehin alle wussten – Amerika greift mit Drohnen Ziele in Pakistan an. Das Risiko für Zivilisten sei minimal, behauptete er. Die Realität sieht anders aus.

Pakistan: Obama bestätigt erstmals US-Drohnenangriffe

Es ist die erste offizielle Bestätigung des US-Präsidenten: Barack Obama hat öffentlich zugegeben, dass sein Militär Drohnen in Pakistan einsetzt. Er verteidigte die Angriffe der unbemannten Flugzeuge als “präzise Angriffe gegen al-Qaida”.

Islamismus: USA suchen drei deutsche mutmaßliche Islamisten

Drei mutmaßliche Islamisten mit deutschem Pass wurden von US-Behörden auf die schwarze Liste der Terrorverdächtigen gesetzt. Sie sollen Verbindungen zu al Qaida haben.

Afghanistan: Taliban verkünden offiziell den Sieg

Auch Gotteskrieger achten auf ihr Image: Die afghanischen Taliban wollen ein Verbindungsbüro in Katar eröffnen. Doch damit es nicht aussieht, als würden sie Friedensverhandlungen beginnen, erklärten sie am Sonntag zur Sicherheit offiziell ihren Sieg.

US-Gefangenenlager: Viele werden Guantánamo niemals lebend verlassen

Guantánamo ist eines der umstrittensten Gefängnisse der Welt. Vor zehn Jahren kamen die ersten Häftlinge an. Einige werden dort wohl nie lebend herauskommen.

Verteidigungshaushalt: USA schränken Rechte Terrorverdächtiger ein

Terrorverdächtige bekommen weniger Rechte, das Militär dafür umso mehr – auch das ist eine Folge des jetzt vom US-Kongress verabschiedeten Verteidigungshaushalts in Höhe von 662 Milliarden Dollar. Präsident Obama will entgegen eines ursprünglich angekündigten Vetos die Vorlage unterzeichnen.

Angespannte Beziehungen: USA stoppen Drohnenkrieg in Pakistan

Die USA setzen ihre Drohnenangriffe in Pakistan aus. Die angespannten Beziehungen zwischen beiden Ländern sollten nicht belastet werden, sagen amerikanische Diplomaten. Doch auch die Drohung Islamabads, künftig die Angreifer abzuschießen, hat wohl zu der Entscheidung beigetragen.

Anti-Terror-Kampf: US-Kongress will Millionen-Hilfe für Pakistan einfrieren

Das Verhältnis zwischen den USA und seinem Verbündeten Pakistan wird immer schwieriger. Jetzt will der US-Kongress Islamabad finanziell unter Druck setzen. Hilfsgelder in Höhe von 700 Millionen Dollar sollen nur fließen, wenn das Land stärker gegen Waffenlieferungen an Aufständische vorgeht.

Afghanistan-Konferenz: Taliban und al-Qaida sind nicht die einzigen Gegner

Die Afghanistan-Konferenz in Bonn enttäuscht: Friedensgespräche mit den Taliban bleiben aus. Clinton und Merkel wenden sich deutlich von Afghanistans Präsident Karsai ab.

Verschleppter US-Bürger: Al-Qaida-Chef Sawahiri bekennt sich zu Geiselnahme

Warren Weinstein wurde vor mehr als drei Monaten in Pakistan entführt. In einem Video reklamiert nun Qaida-Chef Sawahiri die Tat für sein Terrornetzwerk. Ihm geht es vor allen um Aufmerksamkeit – seine Bedingungen für die Freilassung der Geisel sind unerfüllbar.

“Islamische Bewegung Usbekistan”: Deutscher Dschihadist beansprucht Kabuler Anschlag für die IBU

Neue Audiobotschaft vom deutschen Extremisten Mounir C. alias “Abu Adam”: Ein Selbstmordanschlag in Afghanistans Hauptstadt Kabul wurde von der “Islamischen Bewegung Usbekistan” verübt, behauptet er. Bislang war das verheerende Attentat den Taliban zugerechnet worden.

Afghanistan: Geheimdienst vereitelt Attentat auf Präsident Karzai

Der afghanische Präsident ist offenbar nur knapp einem Anschlag entkommen. Der Geheimdienst des Landes hat sechs Personen festgenommen, die an dem Mordkomplott gegen Hamid Karzai beteiligt gewesen sein sollen – darunter einen seiner Leibwächter.

Früherer US-Vizepräsident Cheney: “Waterboarding war keine Folter”

Der ehemalige amerikanische Vizepräsident Dick Cheney, 70, über den Kampf der Bush-Regierung gegen den Terror, die Unzuverlässigkeit von Verbündeten und seine Scheu, Kanzlerin Angela Merkel zu loben