Abschwung, Finanzkrise

Schwellenländer: Alle im selben Boot

Während der vorigen Krise halfen die Schwellenländer. Dieses Mal nicht.

Globale Konjunktur: Weltbank-Präsident warnt vor neuer Rezession

Schuldenkrise in Europa, Abschwung in den USA, Inflationsgefahr – Weltbank-Präsident Zoellick sieht deutliche Anzeichen für eine neue globale Rezession. Auf einer Konferenz in China warnte er: Schon im Herbst wird die Weltwirtschaft “in eine neue gefährliche Phase eintreten”.

Sinkende Auftragszahlen: Euro-Zone droht Rezession

Kommt zur Schuldenkrise in der Euro-Zone nun auch noch der Abschwung? Die Zeichen dafür mehren sich: Die Industrieleistung in der Währungsgemeinschaft schrumpft. Und nun droht auch noch der Konjunkturmotor Deutschland auszufallen.

Dax-Turbulenzen: Wie aus einem Börsencrash eine Rezession wird

Der August war für den Dax verheerend, die Kurse brachen um mehr als 20 Prozent ein. Dabei könnte es bald noch schlimmer kommen: Die Angst an den Börsen droht die Realwirtschaft zu erfassen, Deutschland steht vor einem neuen Abschwung. Eine grafische Erklärung, wie die Abwärtsspirale in Gang kommt.

Konjunktur: Wie schlimm wird es?

Manche rufen “Rezession!” Deutschland aber könnte glimpflich davonkommen.

Börsen-Turbulenzen: Crashtest für den Westen

Binnen einer Woche sind an den Aktienmärkten Werte in Billionen-Höhe vernichtet worden. Droht nun ein Crash der Realwirtschaft, ein neuer Abschwung? Tatsächlich sind Banken und Staatsfinanzen im Westen denkbar schlecht vorbereitet – vielen Ländern droht ein Rückfall in die Rezession.

Statistik: Frauen sind die Gewinner der Krise

Die Wirtschaftskrise hat vor allem die Branchen getroffen, in denen viele Männer arbeiten. Hier sank die Zahl der Arbeitnehmer im Krisenjahr 2009 deutlich. Weibliche Beschäftigte gibt es dagegen mehr als vor dem Abschwung.

Finanzkrise: Schäuble prüft europäische Schuldenbremse

Finanzminister Wolfgang Schäuble erwägt, auch anderen EU-Ländern eine Schuldenbremse nach deutschem Vorbild zu empfehlen. Dann dürften Eurostaaten nur noch im Abschwung höhere Defizite einfahren. Einer aktuellen Studie zufolge würde der Schuldenabbau aber selbst mit strengen Regeln noch Jahrzehnte dauern.

Finanzkrise: US-Wirtschaft steht vor neuem Abschwung

Die US-Wirtschaft ist noch längst nicht über dem Berg. Ein genauer Blick zeigt: Der Mittelstand darbt und die Finanzkrise hat die kleineren Banken fest im Griff.

US-Arbeitsmarkt: Rezession vernichtete acht Millionen Arbeitsplätze

Arbeiter und Angestellte in den USA bekommen die Folgen der Finanzkrise heftiger zu spüren als befürchtet. Seit Beginn des Abschwungs sind mehr als acht Millionen Arbeitsplätze verloren gegangen. Die offiziellen Zahlen werden am Nachmittag veröffentlicht.

Spitzenplatz in Europavergleich: Deutsche überwinden Krisenangst

Die Deutschen kommen viel besser durch die Rezession als andere Europäer. Einer neuen Studie zufolge ist die Aufschwungshoffnung größer als die Angst vor einem neuen Abschwung – nur die Schweden sind noch zuversichtlicher.

Vor dem G-20-Gipfel: Deutsche und Briten streiten über Stopp für Staatshilfen

Der Abschwung schwächt sich ab, vor dem G-20-Gipfel in Pittsburgh mahnt Deutschland daher an, die milliardenschweren Konjunkturprogramme zurückzufahren. Doch es gibt Widerstand: Großbritannien will die Wirtschaft weiter stützen. Und auch die EZB warnt vor einem schnellen Ende der Hilfen.

Trotz Aufschwung: Experten warnen vor Konsumeinbruch im Winter

Der Optimismus von Unternehmen und Verbrauchern wirkt offenbar ansteckend: Analysten und Konjunkturforscher gehen jetzt davon aus, dass die Wirtschaft zügig in Schwung kommt. Doch die Angst vor einem neuen Abschwung sitzt tief.

Kreditinstitute: Bundesbank warnt vor zweiter Runde in der Finanzkrise

Deutsche Banken und Sparkassen sind nach Ansicht von Bundesbankpräsident Axel Weber noch nicht über den Berg. Der Abschwung treffe die Kreditinstitute zeitlich verzögert. Wegen einer zunehmenden Zahl von Firmenpleiten drohten den Finanzdienstleistern neue Belastungen.

Wirtschaftsinstitut: Osten von Krise stärker betroffen als angenommen

Die globale Finanzkrise hat Ostdeutschland nach Einschätzung von Konjunkturexperten wesentlich stärker erfasst als bislang angenommen. Grund: der weltweite Nachfrageeinbruch setzt vor allem dem verarbeitenden Gewerbe zu. Auf die Kurzarbeitswelle könnte eine Entlassungswelle folgen, analysiert ein Wirtschaftsinstitut.

Die Linke: Lafontaine kalkuliert mit einem Linksruck der SPD

Bislang hat Die Linke kein Kapital aus der globalen Finanzkrise schlagen können. Das kann sich ändern, denn der wirtschaftliche Abschwung ist bei der Mehrheit des Volkes noch gar nicht angekommen. Oskar Lafontaine weiß das und hat deswegen ein klares Kalkül: Er setzt auf den Linksruck in der SPD.

Auslastung: Die Finanzkrise schlägt bei deutschen Hotels zu

Das deutsche Hotelgewerbe mit seinen 360.000 Beschäftigten wird von der Wirtschaftskrise mit Wucht getroffen. Unternehmen streichen Dienstreisen und Kongressbesuche, Familien verzichten auf Städtereisen. Doch die Hotelgesellschaften stemmen sich mit Kraft gegen den Abschwung.

Globale Rezession: OECD-Wirtschaft schrumpft im Rekordtempo

Die Industrieländer stecken weiter im Sog der Rezession: Die Wirtschaftsleistung in den OECD-Staaten schrumpfte im ersten Quartal um 2,1 Prozent – und markierte damit den stärksten Rückgang seit mehr als 40 Jahren. Dennoch häufen sich die Anzeichen für ein Ende des Abschwungs.

ZEW-Index: Börsianer erwarten Ende des Abschwungs

Die Stimmung unter Finanzexperten verbessert sich: Das ZEW-Barometer für die Konjunkturerwartungen unter Anlegern legte im Mai zum siebten Mal in Folge zu. Offenbar hat die Konjunktur ihr Tief überwunden – auf dem Arbeitsmarkt steht das Schlimmste allerdings noch bevor.

Rezession: Europas Wirtschaft hofft auf Ende der Talfahrt

Europa hofft auf ein Ende der Wirtschaftskrise, Experten sehen ein Ende des Abschwungs in den kommenden sechs Monaten. Doch noch hat die Rezession die Staaten fest im Griff: Die Industrieproduktion bricht ein, die Zahl der Pleiten nimmt zu.