Nach der Rente mit 67 will die SPD auch bei der Leiharbeit hinter ihre Regierungsbeschlüsse zurück. Fraktions-Geschäftsführer Oppermann im FOCUS-Online-Interview über die Parteistrategie und den Ausfall von Steinmeier.
Nach der Rente mit 67 will die SPD auch bei der Leiharbeit hinter ihre Regierungsbeschlüsse zurück. Fraktions-Geschäftsführer Oppermann im FOCUS-Online-Interview über die Parteistrategie und den Ausfall von Steinmeier.
Steigende Einkommen und höhere Renten: Laut einer Studie holen Frauen bei der finanziellen Absicherung im Vergleich mit Männern auf. Dennoch werde es Jahrzehnte dauern bis im Berufsleben Gleichberechtigung herrscht.
Die Spitze der SPD hat sich auf einen Kompromissvorschlag für die Rente mit 67 verständigt: Die Verlängerung der Lebensarbeitszeit soll demnach nicht bereits 2012 beginnen - sondern frühestens drei Jahre später.
Die SPD geht auf Distanz zu einem Projekt, das sie in der großen Koalition selbst vorangetrieben hatte: der Rente mit 67. Die Parteispitze einigte sich auf einen Kompromissvorschlag.
Der frühere SPD-Chef Franz Müntefering sieht mit Skepsis auf die Arbeit seiner Nachfolger. Das Aufschieben der Rente mit 67 hält er für einen Fehler. “Die Frist für die Gestaltbarkeit der Dinge läuft bald ab”, warnt Müntefering im FOCUS-Gespräch.
Rente mit 67 ja, aber erst am Sankt Nimmerleinstag: Die Reformkritiker in der SPD feiern den Vorschlag der Führungsspitze als ihren Erfolg. Ein Aufstand auf dem Parteitag gegen den Vorsitzenden Gabriel scheint somit abgewendet - doch auf einen wird nochmal der Druck erhöht: Fraktionschef Steinmeier.
Schlagabtausch in der SPD über die Rente mit 67: Parteichef Gabriel wies Vorwürfe seines Vorgängers Müntefering zurück, der vor einem Kurswechsel gewarnt hatte. Die Lage auf dem Arbeitsmarkt sei für Ältere “völlig unzureichend”, konterte der Vorsitzende die Kritik.
Auch nach dem Kompromissvorschlag der SPD-Parteispitze geht der Streit über die Rente mit 67 munter weiter. Die Parteilinke dringt auf einen Aussetzungsbeschluss.
Der ehemalige SPD-Vorsitzende Franz Müntefering hat den Kurswechsel seiner Partei bei der Rente mit 67 kritisiert. Er wirft der Parteiführung vor, die SPD-Position aus rein parteitaktischen Gründen zu ändern.
Er hat die umstrittene Erhöhung des Renteneintrittsalters umgesetzt - und muss jetzt sehen, wie seine Genossen einen Kurswechsel vorbereiten: Der frühere SPD-Chef und Ex-Arbeitsminister Müntefering hat die Partei für ihr Abrücken von der Rente mit 67 kritisiert.
SPD-Vize Olaf Scholz bleibt gelassen, wenn andere überhitzen. Er arbeitet im Hintergrund. Egal, ob es um Details bei der Rente mit 67 geht – oder um seine Karriere.
SPD-Vize Olaf Scholz bleibt gelassen, wenn andere überhitzen. Er arbeitet im Hintergrund. Egal, ob es um Details bei der Rente mit 67 geht – oder um seine Karriere.
Im Streit um die Rente mit 67 muss die SPD-Spitze Kritik für ihren jüngsten Kompromissvorschlag einstecken: “Unseriös” und “ein Armutszeugnis” nennt ihn die Union. Auch in den eigenen Reihen wird Unmut laut.
Im Streit um die Rente mit 67 muss die SPD-Spitze Kritik für ihren jüngsten Kompromissvorschlag einstecken: “Unseriös” und “ein Armutszeugnis” nennt ihn die Union. Auch in den eigenen Reihen wird Unmut laut.
Die SPD ist gespalten, wenn es um den Renteneintritt mit 67 Jahren geht. Nach langem Ringen haben beide Lager zu einem Kompromiss gefunden. Erst müssen genug Alte einen Job haben.
Kompromiss! Oder doch nicht? Der Streit um die Rente mit 67 ist in der SPD neu entflammt. Der linke Flügel macht mobil gegen die ungeliebte Reform und Fraktionschef Steinmeier. Findet SPD-Chef Gabriel auf dem Rentengipfel am Wochenende eine Lösung?
Lösung oder nicht? Die SPD-Spitze soll sich darauf geeinigt haben, an der umstrittenen Rente mit 67 festzuhalten, den Einstieg aber um drei Jahre zu verschieben. Die Partei widerspricht, doch der linke Flügel warnt schon vor “erheblichen Diskussionen” auf dem Parteitag.
Offenbar hat sich die SPD-Spitze doch noch nicht entschieden: Die Partei dementiert, sich auf einen Kompromiss bei der Rente mit 67 geeinigt zu haben. Es handele sich dabei um reine Spekulationen.
Parteichef Gabriel und der Fraktionsvorsitzende Steinmeier haben sich offenbar im SPD-internen Streit um die Rente mit 67 geeinigt. Sie sprechen sich nun angeblich dafür aus, die Verlängerung der Arbeitszeiten aufzuschieben.