Kaum ist bekannt, dass die Neuverschuldung geringer ausfällt als befürchtet, werden in der FDP wieder Rufe nach Steuersenkungen laut. Auch Wirtschaftsminister Brüderle kann sich baldige Entlastungen vorstellen. Die Kanzlerin aber wohl nicht - im Gegenteil.
Finanzminister Schäuble muss doch nicht so viel sparen wie gedacht. Die Neuverschuldung fällt im kommenden Jahr offenbar deutlich niedriger aus. Die Energiekonzerne machen bereits Druck, die geplante Brennelementesteuer zurückzunehmen.
Es ist ein eindringlicher Appell: Der frischgewählte japanische Premier Kan hat sein Land vor einer dramatischen Schuldenkrise wie in Griechenland gewarnt. Deshalb will der Ex-Finanzminister den Bürgern jetzt ein drastisches Sparprogramm verordnen.
Ungewohnte Situation für China: Die Aktienmärkte schwächeln, die inoffizielle Staatsverschuldung läuft aus dem Ruder und Beobachter sagen das Platzen der Immobilienblase voraus. Eine Katastrophe ist aus chinesischer Sicht auch der schwache Euro. Nun versucht die Staatsführung gegenzusteuern.
Ungewohnte Situation für China: Die Aktienmärkte schwächeln, die inoffizielle Staatsverschuldung läuft aus dem Ruder und Beobachter sagen das Platzen der Immobilienblase voraus. Eine Katastrophe ist aus chinesischer Sicht auch der schwache Euro. Nun versucht die Staatsführung gegenzusteuern.
Japan hat die höchste Staatsverschuldung der Welt. Nach Ansicht des renommierten Volkswirtes Richard Koo sind die hohen Ausgaben aber ohne Alternative - ein zu harter Sparkurs würde eine Deflationsspirale in Gang setzen. Er empfiehlt den USA und Großbritannien einen ähnlichen Kurs. Auch für Deutschland hat er einen Tipp.
Die Sorge um die Stabilität des Euro verunsichert die Deutschen: Einer neuen Erhebung zufolge fürchten immer mehr Bürger, dass die Politiker die Staatsschulden nicht mehr bewältigen können. Die Angst vor einer Inflation ist stark gestiegen, die Kauflaune gesunken.
Italien will seine horrende Staatsverschuldung in den Griff bekommen. Die Berlusconi-Regierung hat jetzt ein Sparpaket im Volumen von 24 Milliarden Euro auf den Weg gebracht. Kürzungen treffen vor allem den öffentlichen Dienst und das Gesundheitswesen.
Es sind die Schulden eines einzigen kleinen Landes, die Europa und die ganze Weltwirtschaft in Atem halten. Dabei machen die griechischen Verbindlichkeiten nicht einmal ein Prozent der weltweiten Staatsverschuldung aus. Die belaufen sich auf sagenhafte 52 Billionen Dollar. Die bange Frage lautet: Was passiert, wenn erst die großen Staaten zahlungsunfähig werden?
Auf der Suche nach Milliarden-Einnahmen gegen die historische Staatsverschuldung will die CDU die Reichen zur Kasse bitten. Saarlands Ministerpräsident Peter Müller fordert eine Anhebung des Spitzensteuersatzes und eine höhere Mehrwertsteuer auf Luxusgüter. Die Krankenkassen fordern Honorarkürzungen für Ärzte.
Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Peter Harry Carstensen sieht gefährliche Parallelen zwischen dem Verlauf der griechischen Staatsverschuldung und der deutschen. Ihm werde “schon Angst und Bange”, sagt er im Interview mit WELT ONLINE. Jetzt müsse der Staat ohne Tabus sparen und die Einnahmen erhöhen.
Die US-Wirtschaft hat sich schneller als erwartet wieder gefangen. Doch das Land hat aus der Finanzkrise nichts gelernt: Die Staatsverschuldung ähnelt der von Griechenland, die Importabhängigkeit nimmt stetig zu, während die Sparquote der Privathaushalte schon wieder sinkt. Droht jetzt die nächste Krise?
Angesichts der Staatsverschuldung will der hessische Ministerpräsident Koch bei der Kinderbetreuung sparen. Bundesfamilienministerin Schröder lehnt die Forderung strikt ab.
Europa kämpft mit Milliarden gegen die Schuldenkrise - dabei sind die Finanzprobleme der Euro-Länder geradezu harmlos im Vergleich zur Lage in den USA. Auf fast 13 Billionen Dollar summiert sich Amerikas Staatsverschuldung. Wenn sie nicht bald reduziert wird, droht der Kollaps.
Der Verzicht auf Steuersenkungen reicht nach Ansicht von Hessens Ministerpräsident Koch nicht. Er ruft die Regierungskoalition dazu auf, den Rotstift auch bei Bildungs- und Familienprojekten anzusetzen.
Die Euro-Staaten kämpfen um ihre Währung. Im Eiltempo wollen sie ein Notfallsystem installieren und weltweiten “Attacken blinder Spekulation” einen Riegel vorschieben. Beschlüsse sollen stehen, bevor die Börsen wieder öffnen.
Die Euro-Staaten kämpfen um die Währungsunion. Im Eiltempo wollen sie ein Notfallsystem installieren und weltweiten “Attacken blinder Spekulation” einen Riegel vorschieben. Beschlüsse sollen stehen, bevor die Börsen wieder öffnen.
Dramatische Rettungsbemühungen: Im Eiltempo wollen die Euro-Länder ein Notfallsystem installieren und weltweiten “Attacken blinder Spekulation” einen Riegel vorschieben. Beschlüsse sollen stehen, bevor die Börsen wieder öffnen.
Dramatische Rettungsbemühungen: Im Eiltempo wollen die Euro-Länder ein Notfallsystem installieren und weltweiten “Attacken blinder Spekulation” einen Riegel vorschieben. Beschlüsse sollen stehen, bevor die Börsen wieder öffnen.
Als Voraussetzung für das Rettungspaket von EU und IWF hat die griechische Regierung bereits Einsparungen in Milliardenhöhe beschlossen. Dennoch ist der Katalog der Grausamkeiten noch nicht vollständig.