Sie sprengten ein Fahrzeug in die Luft und versuchten, ein militärisches Gebäude mitten in Bagdad zu stürmen: Attentäter haben im Irak mehrere Soldaten getötet. Insgesamt kamen bei dem Angriff zwölf Menschen ums Leben, Dutzende wurden verletzt.
Die US-Söldnerfirma Blackwater hat offenbar mehrere Strohfirmen gegründet, um unter anderen Namen Aufträge der US-Streitkräfte und -Geheimdienste im Irak oder in Afghanistan zu erhalten.
Der Krieg endet, die nächste Operation beginnt: Mit großem Brimborium haben die USA ihren Oberbefehlshaber im Irak ausgewechselt. General Austin soll die Ausbildung der irakischen Armee koordinieren - doch die Angst vor einem neuen Bürgerkrieg wächst.
US-Präsident Barack Obama hat den Kampfeinsatz im Irak offiziell für beendet erklärt. Doch der Krieg droht ihn politisch weiter zu verfolgen. Da fällt auch die ein oder andere Breitseite gegen Bush.
In Großbritannien ist es das heiß erwartete Buch des Jahres: Tony Blair veröffentlicht seine Memoiren. Der britische Ex-Premier rechnet mit seinem Nachfolger Gordon Brown ab - und verteidigt den Irakkrieg.
US-Präsident Barack Obama hat die Kampfeinsätze von US-Truppen im Irak offiziell für beendet erklärt. Wortlautauszüge aus seiner Rede an die Nation.
Über 4400 tote US-Soldaten und mehr als eine Billion Dollar Kriegskosten: Mit dieser Bilanz hat Barack Obama den Kampfeinsatz im Irak offiziell für beendet erklärt. Wichtigste Aufgabe sei es nun, die heimische Wirtschaft anzukurbeln, kündigte der Präsident in seiner Rede an die Nation an.
Nach fast siebeneinhalb Jahren Dauer ist der Kampfeinsatz der US-Armee im Irak offiziell zu Ende gegangen. Angesichts der anhaltend schwierigen Lage rät US-Verteidigungsminister Robert Gates von “Siegesparaden oder Selbstgratulationen” ab.
Die USA haben mehr als 50 Milliarden Dollar in den Wiederaufbau des Irak gesteckt. Kontrolleure haben nun herausgefunden, dass mindestens fünf Milliarden davon in fragwürdige oder überflüssige Projekte investiert wurden.
Den Demokraten droht ein Wahl-Flop im Herbst - Barack Obama sucht Rettung im Aktionismus. Mit einer TV-Rede zum Irak und einem Nahost-Gipfel will er sich als Außenpolitiker profilieren. Tatsächlich ist seine Erfolgsbilanz eher dürftig.
Vizepräsident Joe Biden ist einen Tag vor dem offiziellen Ende der US-Kampfeinsätze im Irak in Bagdad eingetroffen. Die Sicherheitsmaßnahmen in der Hauptstadt wurden aus diesem Grund massiv verstärkt.
Im Irak werden infolge der Kriege und Kämpfe in den vergangenen drei Jahrzehnten weiter Zehntausende Menschen vermisst. Derweil setzen die US-Truppen nach sieben Jahren Krieg ihren Abzug fort.
Die US-Kampftruppen ziehen aus dem Irak ab, in dem Terroranschläge wieder zum Alltag gehören. Jetzt trauert die Bevölkerung den einstmals verhassten Besatzern nach. Denn viele Iraker fürchten, dass jetzt ein Bürgerkrieg droht.
Iraks Ex-Premier Ijad Alawi erwartet einen Krieg um Irans Nuklearprogramm und fürchtet einen neuen Bürgerkrieg im Irak. Im Interview mit dem SPIEGEL äußert sich der Politiker sehr besorgt über die Zukunft seines Landes.
Bombenterror im ganzen Land, 14 Anschläge innerhalb weniger Stunden, Dutzende Tote: Eine Woche nach dem Abzug der US-Kampftruppen hat eine Anschlagsserie den Irak erschüttert. Die Attentäter nahmen vor allem Polizisten ins Visier.
Nach dem Abzug der US-Kampftruppen aus dem Irak überziehen Islamisten das Land mit Terror. Bei Selbstmordanschlägen starben etliche Menschen.
Der Abzug der US-Soldaten aus dem Irak reißt eine empfindliche Sicherheitslücke. Nun sollen private Sicherheitsdienste Teile ihrer Aufgaben übernehmen - dabei sind Firmen wie Blackwater heftig umstritten.
Die letzte Kampfbrigade hat das Land verlassen, jetzt will die US-Regierung im Irak die Zahl privater Sicherheitsleute verdoppeln. Was einheimische Kräfte nicht schaffen, sollen dann rund 7000 Söldner leisten: Diplomaten und Entwicklungshelfer beschützen - und womöglich noch weitaus mehr.
Aus Sicherheitsgründen hatten die USA den beschleunigten Abzug ihrer Kampftruppen geheim gehalten. Sie überraschten offenbar auch die politische Führung und die Kommandeure der Sicherheitskräfte in irakischen Provinzen.
Der Abzug der US-Kampfeinheiten aus dem Irak ermutigt al-Qaida und andere Terrorgruppen: Sie wollen das Land durch Angriffe auf Polizei und Armee wieder ins Chaos stürzen und neue Konflikte zwischen Sunniten und Schiiten schüren. Rekruten werden notfalls gekauft.