Afghanistan: Beide vermissten US-Soldaten sind tot
Afghanischen Angaben zufolge ist auch der zweite der nahe Kabul entführten US-Soldaten tot aufgefunden worden. Taliban hatten die beiden Männer am Wochenende in ihre Gewalt gebracht.
Afghanistan
Afghanischen Angaben zufolge ist auch der zweite der nahe Kabul entführten US-Soldaten tot aufgefunden worden. Taliban hatten die beiden Männer am Wochenende in ihre Gewalt gebracht.
Hellmut Königshaus’ Bundeswehr-Schelte sorgt weiter für Ärger. Jetzt hat auch die Isaf-Truppe auf die Vorwürfe des Wehrbeauftragten reagiert: “Völlig unangemessen” und obendrein falsch sei dessen Behauptung über die mangelhafte Ausrüstung der Einheiten in Afghanistan.
Die ständige deutsche Kritik an Ausbildung und Ausrüstung der Bundeswehr in Afghanistan ist aus Sicht der Isaf-Führung nicht nachvollziehbar. Rückzugspläne der Bundesregierung bewertet ein Sprecher skeptisch.
Die Veröffentlichung von US-Militärdokumenten hat eine Diskussion über den Afghanistan-Einsatz ausgelöst. Der Ex-Generalinspekteur Harald Kujat über die Brisanz der Protokolle und unzureichende Zielsetzungen.
Ist die Bundeswehr noch Herr der Lage in Afghanistan? Ein Soldat erzählt von den längsten Stunden seines Lebens - als er in eines der schwersten Gefechte in der Geschichte der Bundeswehr verwickelt war.
Die Bombe am Straßenrand explodierte, als ein voll besetzter Bus mit Zivilisten vorbeifuhr: Bei einem Anschlag im Westen Afghanistans sind mindestens 25 Menschen getötet worden. Offenbar sollte die Bombe einen Nato-Konvoi treffen.
Die SPD erhöht in Sachen Afghanistan den Druck auf die Regierung: Sie will einem neuen Mandat für den Bundeswehr-Einsatz nur zustimmen, wenn Schwarz-Gelb die geforderten neuen Details zur Sicherheitslage liefert - und über die Rolle der US-Spezialtruppe 373 aufklärt.
Nach der Veröffentlichung Zehntausender Dokumente über den Krieg in Afghanistan sehen die Grünen die Bundesregierung in Erklärungsnot. In der SPD stellt man gar die Verlängerung des Mandats in Frage.
Gefährdet die Veröffentlichung geheimer Dokumente über den Afghanistan-Krieg die Sicherheit deutscher Soldaten? In Politik und Expertenkreisen ist eine heftige Debatte entbrannt. Ehemalige hochrangige Bundeswehr-Offiziere geben sich dagegen gelassen - warnen aber vor politischen Konsequenzen.
Von Waffenlieferungen ist die Rede, von Ausbildung für Terrorteams: Das US-Militär berichtet immer häufiger über iranische Verwicklungen in Afghanistan, das zeigen die WikiLeaks-Protokolle. Stammen Raketen und Minen “made in Iran” nur vom Schwarzmarkt - oder paktiert Teheran tatsächlich mit den Taliban?
Keine neuen Sachverhalte, alles halb so schlimm: US-Präsident Obama bemüht sich nach der Veröffentlichung von mehr als 90.000 geheimen Militär-Akten um Schadensbegrenzung. Es würden nur bekannte Probleme aufgezeigt - trotzdem könnten die Enthüllungen den Truppen schaden.
Der Einsatz der westlichen Allianz am Hindukusch ist ein Fiasko, das belegen die Afghanistan-Protokolle ein weiteres Mal. Die ausländischen Truppen sind nicht die Lösung, sondern Teil des Problems. Die Chance auf militärischen Erfolg ist verstrichen - es ist höchste Zeit zu gehen.
Einer der beiden seit Tagen in Afghanistan vermissten amerikanischen Soldaten ist nicht mehr am Leben. Nato-Truppen bargen die Leiche. Nach seinem Kameraden wird weiter gesucht. Er soll sich in der Hand der Taliban befinden.
Hat der Verteidigungsminister die Opposition ausreichend über geheime US-Einsätze in Afghanistan aufgeklärt? Nach Veröffentlichung Zehntausender Kriegsdokumente kritisieren SPD und Grüne Guttenbergs Informationspolitik - das will sich der CSU-Politiker nicht bieten lassen.
Traurige Gewissheit für die US-Truppen in Afghanistan: Einer von zwei seit Freitag vermissten US-Soldaten ist wie von den Taliban angekündigt tot aufgefunden worden. Nach dem zweiten vermissten Soldaten wird noch gesucht.
Die Opposition fühlt sich nur unzureichend informiert über den deutschen Einsatz in Afghanistan. Bestärkt sieht sie sich durch die Veröffentlichung geheimer Berichte im Netz. Verteidigungsminister Guttenberg weist Vertuschungsvorwürfe zurück.
Bundesverteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) hat die Bedeutung der über den Internetdienst Wikileaks veröffentlichten geheimen US-Dokumente zum Afghanistan-Krieg relativiert. Auch die US-Spezialeinheit Task Force 373 sei laut Guttenberg „jedem Informierten“ bekannt gewesen.
Scharfe Worte von Hans-Christian-Ströbele: Der Grünen-Politiker verlangt nach der Veröffentlichung von Geheimdokumenten zum Afghanistan-Einsatz mehr Aufklärung. Er wolle die Wahrheit darüber wissen, was die Bundeswehr konkret in Afghanistan treibe. Rund um den Einsatz werde viel zu viel gelogen.
Runterspielen, cool bleiben, abwimmeln: Nach der Veröffentlichung Zehntausender Geheimdokumente über den Afghanistan-Krieg setzt die US-Regierung auf eine Ausweichstrategie. Experten werten das Datendesaster als schweren Rückschlag für Obamas Kriegspläne - und ziehen Vergleiche zum Vietnam-Konflikt.
Pakistans Ex-Geheimdienstchef Hamid Gul wird durch die brisanten WikiLeaks-Dokumente schwer belastet: Er soll die Taliban im Afghanistan-Krieg unterstützt haben. Der General a. D. weist die Vorwürfe pauschal zurück - und geriert sich als Unschuld vom Lande.