Monats-Archive: September 2009

Oskar Lafontaine – Froschschenkel statt Kreide

Ach wissen Sie, ich esse lieber Froschschenkel als Kreide.” (Oskar Lafontaine)

Massaker in Guinea: “Mein Krankenhaus sieht aus wie ein Schlachtfeld”

Nach dem Massaker im Stadion von Conakry vor zwei Tagen herrscht gespannte Ruhe in Guinea. Die Regierung bedauert die “tragischen Ereignisse”. Der Präsident, einst bei der Bundeswehr ausgebildet, kündigt nationale Trauertage an – und ein hartes Vorgehen gegen die Opposition.

Britische Luftwaffe: Afghanisches Mädchen wird beim Abwurf von Flugblättern tödlich getroffen

Das britische Verteidigungsministerium spricht von einem “tragischen Vorfall”: Als ein Militärflugzeug Handzettel in Afghanistan abwarf, öffnete sich ein Karton nicht wie vorgesehen in der Luft. Beim Aufprall traf er ein afghanisches Mädchen – das an den Folgen seiner Verletzungen starb.

Kaukasus-Krieg: Russland wertet EU-Bericht als Freispruch

Georgien gab den ersten Schuss ab – aber Russland provozierte den Konflikt: Der EU-Bericht über den Kaukasus-Krieg bescheinigt beiden Seiten schwere Fehler. Doch obwohl die Experten Russlands “unverhältnismäßiges Vorgehen” kritisieren, wertet Moskau die Untersuchung als Absolution.

Rettungsaktion: Autohändler bieten halbe Milliarde für Opel-Anteile

Europäische Opel-Händler wollen nach Informationen von WELT ONLINE kurzfristig mit bis zu einer halben Milliarde Euro bei New Opel einsteigen. Der künftige Mehrheitseigner Magna begrüßt einen Einstieg. Im Gegenzug fordern die Händler Anteile unter anderem an einer neuen Opel-Bank.

Neue Legislatur: Wie die Regierung wirtschaften sollte

Haushalt, Steuern, Energie: ZEIT ONLINE hat führende Ökonomen gebeten, ihren Rat an die neue Regierung zu formulieren. Einiges wird mit Schwarz-Gelb nicht zu machen sein.

Wirtschaftsentwicklung: Währungsfonds prognostiziert deutliches Wachstum

Weltweit sieht der Internationale Währungsfonds die Märkte im kommenden Jahr wachsen – und zwar besser als erwartet. Auch Deutschland sei auf Wachstumskurs.

Chinas 60. Staatsjubiläum: Vorwärts in die Vergangenheit

Atomraketen, Kampfjets und ein Marsch mit Tausenden Soldaten: Mit einer gigantischen Militärparade will die Volksrepublik China ihren 60. Gründungstag feiern. Doch eigentlich blicken die KP-Führer nur 30 Jahre zurück – die erste, dunkle Hälfte klammern sie lieber aus.

September brutal – Gewaltwelle schockt Deutschland

Nahezu kein Tag vergeht, an dem nicht irgendwo irgendjemand in diesem Land grundlos zusammengeschlagen, -getreten oder auf andere Art körperlich attackiert wird. Im September war es besonders schlimm!

Koalitionsverhandlungen – Personelles Aufrüsten, verbales Abrüsten

Ein ganzer Tross an Unterhändlern soll für Union und FDP die Fronten und Gemeinsamkeiten ausloten. Um zum Erfolg zu kommen, müsse verbal aber abgerüstet werden, mahnen die Liberalen.

US-Fernsehen: Wie die Sesamstraße in der Wirtschaftskrise hilft

Die Kult-Kindersendung Sesamstraße hat das Thema Rezession entdeckt und will die Zuschauer mit einfachen Botschaften – Gemüse anbauen, mehr Zeit für die Familie – durch die Krise bringen. Vor allem aber sollen die Rezepte im erhofften Aufschwung vor den Fehlern der Vergangenheit bewahren.

US-Fernsehen: Mit der Sesamstraße durch die Wirtschaftskrise

Die Kult-Kindersendung Sesamstraße hat das Thema Rezession entdeckt und will die Zuschauer mit einfachen Botschaften – Gemüse anbauen, mehr Zeit für die Familie – durch die Krise bringen. Vor allem aber sollen die Rezepte im erhofften Aufschwung vor den Fehlern der Vergangenheit bewahren.

Thüringen: CDU findet rot-rot-grünen Poker “abstoßend”

In Thüringen wird sich heute entscheiden, ob es zu Koalitionsverhandlungen zwischen CDU und SPD oder einem Linksbündnis kommt. Die Umstände der rot-rot-grünen Sondierungsgespräche kritisierte CDU-Fraktionschef Mike Mohring. Es sei “abstoßend”, wie hinter den Kulissen um das Amt des Ministerpräsidenten “geschachert wird”.

Gewaltherrschaft in Guinea : Bundeswehr bildete brutalen Junta-Chef aus

Oberst Moussa Camara regiert Guinea mit äußerster Brutalität. Als seine Sicherheitskräfte eine Demonstration von 50.000 Regimegegnern niederschlugen, töteten sie 150 Menschen. Jetzt wurde bekannt, dass Camara bei der Bundeswehr zum Kompaniechef ausgebildet wurde. Bei seinem Putsch nutzte er Deutsch als Geheimsprache.

Urteil: Das Ausrufezeichen gehört nicht Joop allein

Niederlage für “Joop!” vor dem Europäischen Gerichtshof: Die Modefirma wollte ihr Ausrufezeichen als Markensymbol anmelden. Das lehnte das Gericht jedoch ab – weil Verbraucher wohl kaum zwischen dem Joop-Ausrufezeichen und einem gewöhnlichen Ausrufezeichen unterscheiden könnten.

Spekulationen um EU-Vertrag: Mysteriöser Brief von Cameron an Vaclav Klaus

Der Chef der britischen Konservativen, David Cameron, hat dem tschechischen Präsidenten Vaclav Klaus einen Brief geschrieben. Angeblich soll er Klaus aufgefordert haben, die Ratifizierung des EU-Vertrages bis zu den kommenden Unterhauswahlen zurückhalten. Das jedoch bestreiten die Tories, obwohl es ihnen nützen würde.

Verhandlungen über Irans Atomprogramm: High Noon in Genf

Drei Jahrzehnte lang herrschte Eiszeit zwischen Iran und den USA – jetzt treffen sich Unterhändler beider Länder in Genf, um über Teherans Atomanlagen zu reden. US-Präsident Obama drängt auf Inspektionen und droht mit Sanktionen – seine Annäherungspolitik an den Golfstaat steht auf der Kippe.

Gütliche Einigung: Leo Kirch stellt Bedingungen an Deutsche Bank

Der Streit zwischen Leo Kirch und der Deutschen Bank erreicht einen neuen Höhepunkt: Das Finanzinstitut will den jahrelangen Zwist mit dem Medienunternehmer gütlich beenden – doch Kirch stellt harte Bedingungen für den außergerichtlichen Vergleich.

Kritik an der Hauptstadt: Sarrazin lästert über die Berliner

Als Finanzsenator war Thilo Sarrazin immer für markige Sprüche zu haben, als Bundesbanker lässt er nicht nach: Berlin werde “niemals von der Berlinern gerettet werden können”, lästert der SPD-Politiker. Die Stadt sei belastet von der “68er-Tradition und dem Westberliner Schlampfaktor”.

Friedhof-Reservierung – Hier suchen sich Rentner ihr Grab aus

Der Gedanke scheint zunächst makaber: Ein Bummel über den Friedhof, um sich ein ansprechendes Grab auszusuchen. Aber: Immer mehr ältere Menschen machen genau das!