Monats-Archive: September 2009

Wall Street: US-Börsen schließen überwiegend leicht im Minus

Die US-Börsen sind am Mittwoch zwischen Gewinnen und Verlusten gependelt und schließlich überwiegend mit leichten Kursabschlägen aus dem Handel gegangen. Vor allem der schwache Chicago-Einkaufsmanager-Index drückte die Kauflaune. Der Dow Jones verzeichnete am Tagesende ein Minus von 0,31 Prozent.

Angeschlagene Reederei: Staatsbürgschaft für Hapag-Lloyd verzögert sich

Die Entscheidung über eine Milliarden-Staatsbürgschaft für die taumelnde Container-Reederei Hapag-Lloyd ist überraschend vertagt worden. Der Haushaltsausschuss des Bundestages äußerte am Mittwoch große Vorbehalte.

Kaukasus-Konflikt: EU-Ermittler entlarven Saakaschwilis Kriegslüge

“Es war Georgien, das den Krieg auslöste”: Präsident Saakaschwili steht nach der Veröffentlichung des EU-Berichts zum Kaukasus-Krieg als Schwindler da. Doch Moskau wird Mitschuld an der Eskalation des Konfliktes gegeben – zum Unmut russischer Politiker.

Taifun, Tsunami, Beben – So viele Tote! Die Erde wütet!

Innerhalb kurzer Zeit zieht ein tödlicher Taifun über die Philippinen hinweg und fegt durch Vietnam. Dann verschlingt ein verheerender Tsunami Hunderte Menschen auf der Pazifik-Insel Samoa, saugt ganze Dörfer ins Meer. Nur wenige Stunden später bebt die Erde in Indonesien – wieder Trümmer und unendliches Leid.

Offener Brief: Bleiben Sie zu Hause, Herr Westerwelle!

Wenige Tage nach der Bundestagswahl deutet vieles darauf hin, als würde der FDP-Vorsitzende Guido Westerwelle, der eigentliche Sieger des Sonntags, neuer deutscher Außenminister werden. So, wie andere freidemokratische Größen vor ihm. Allein: Es wäre ein grober Fehler.

Kolumbien – Paramilitärs gestehen 25 000 Morde

Mitglieder der früheren ultrarechten Paramilitärs in Kolumbien haben insgesamt etwa 25 000 Morde eingestanden. Die Taten verteilen sich über einen Zeitraum von etwa 20 Jahren.

Hassrede auf Berlin: Der Bundesbank ist ihr Vorstand Sarrazin peinlich

Berlins Ex-Finanzsenator Thilo Sarrazin hat nach Ansicht seines neuen Arbeitgebers über die Stränge geschlagen. Der Bundesbank-Vorstand kritisiert Araber, Türken und die “Unterschicht” – und gibt den Berlinern wieder einmal gute Ratschläge. Aber nun bekommt er dafür selber Ärger.

Teilerfolg vor Gericht: Schily wird 22.000 Euro Ordnungsgeld erlassen

Ex-Innenminister Otto Schily hat sich vor dem Bundesverwaltungsgericht gegen die Offenlegung von Nebeneinkünften der Bundestagsabgeordneten aus Anwaltsmandaten gewehrt. Seine Klage scheiterte, aber ein Ordnungsgeld von 22.000 Euro muss er nicht zahlen.

Baden-Württemberg – Ute Vogt gibt SPD-Vorsitz ab

Die baden-württembergische SPD-Chefin Ute Vogt wirft nach zehn Jahren an der Parteispitze das Handtuch. Sie trete auf dem Landesparteitag im November nicht mehr an, sagte Vogt.

Tops und Flops: So finden Anleger Börsenschätze des Weltmarkts

Deutsche Anleger begeben sich zunehmend auf Entdeckungsreise. Sparer stürmen in der Finanzkrise in Anlagewerte aus den Schwellenländern. Während Exotenmärkte boomen, fallen die Börsen anderer Länder, wie der Vergleich zeigt. Aber selbst heimische Werte legen ein gutes drittes Quartal 2009 hin.

Kriselnder Autobauer: Händler wollen Opel mit Millionen helfen

Hilfe von vielen Seiten: Die europäischen Opel-Händler wollen den Neustart des Autobauers mit einer Geldspritze in Millionenhöhe unterstützen – im Gegenzug verlangen sie eine Beteiligung am neuen Konzern. Auch die Mitarbeiter des Unternehmens sind zu deutlichen Abstrichen bereit.

Otto Schily – Klage wegen Nebeneinkünften gescheitert

Der SPD-Abgeordnete Otto Schily hat den Prozess gegen Pflichten zur Offenlegung seiner Nebeneinkünfte verloren. Das fünfstellige Ordnungsgeld muss er aber nicht zahlen.

Arbeitsmarkt: Deutsche Firmen zögern noch mit Entlassungen

Schonfrist für den deutschen Arbeitsmarkt: Die Erwerbslosenzahlen sind im September 2009 überraschend stark gesunken. Die Firmen zögern mit Entlassungen – noch, sagen Gewerkschafter: Sie rechnen mit der großen Entlassungswelle im Herbst. Ein Indiz sei die rückläufige Kurzarbeit.

Offenlegung von Nebeneinkünften: Schily scheitert vor Bundesverwaltungsgericht

Der Ex-Innenminister und SPD-Abgeordnete Otto Schily hat sich vergeblich gegen die Pflicht zur Offenlegung seiner Nebeneinkünfte gewehrt. Das Bundesverwaltungsgericht wies eine entsprechende Klage ab. Die Zahlung eines Ordnungsgelds in Höhe von 22.000 Euro bleibt dem Politiker aber erspart.

IWF-Prognose: Krisen-Verluste der Banken geringer als befürchtet

Die Erholung der Weltwirtschaft lässt die krisengeschüttelte Bankenbranche laut einer Prognose des IWF glimpflich davonkommen. Der Internationale Währungsfonds geht zwar immer noch von Verlusten in Billionenhöhe aus. Dennoch korrigiert der IWF das Minus deutlich nach unten.

Börsen-Bericht: Dax gibt im Sog miserabler US-Daten Gewinne ab

Ein schwacher US-Einkaufsmanager-Index macht Erholungstendenzen am deutschen Aktienmarkt wieder zunichte. Nach einem Anstieg bis auf 5744 Zähler gerät der Dax unter Druck und fällt bis zum Handelsschluss um 0,7 Prozent. Die Aktie von Infineon steht nachMicron-Zahlen auf den Kauflisten.

Schleswig-Holstein: Mehrheit für CDU und FDP in Kiel wackelt

Die umstrittene Mandatsverteilung nach der Landtagswahl sorgt weiter für Konflikte in Kiel. Es geht um drei Überhangmandate der CDU, die nicht durch Ausgleichsmandate für andere Fraktionen kompensiert wurden. Die Linke und die Grünen wollen diese nicht anerkennen. Die Ablehnung im Wahlausschuss bleibt möglich.

Richtungsstreit: Die vorsichtige Annäherung der SPD an die Linke

Der linke Flügel der Sozialdemokraten sieht sich nach der Neuordnung innerhalb der Partei im Aufwind: Sie hoffen in der Opposition auf eine Annäherung an die Partei Die Linke. Doch bei den konservativen Sozialdemokraten regt sich noch Widerstand gegen diesen Kurswechsel.

Dutzende Tote – Schweres Erdbeben auf Sumatra

Noch mehr Leid, noch mehr Tote, noch mehr Trauer!

Urteil: Pleitefirma darf auch während Elternzeit kündigen

Frauen und Männer in Elternzeit sind künftig beruflich nicht mehr vollständig geschützt: Geht ihr Betrieb in ihrer Auszeit pleite, darf ihnen laut einem neuen Urteil gekündigt werden. Zusätzlich verlieren sie ihre beitragsfreie Krankenversicherung.