Monats-Archive: April 2009

Berlin: Ausschreitungen bei Feiern zur Walpurgisnacht

In Berlin ist es am späten Donnerstagabend zu ersten Krawallen gekommen: Nach dem Ende eines Straßenfestes im Stadtteil Friedrichshain entwickelte sich eine Spontandemonstration. Mehrere Teilnehmer warfen Flaschen und Steine auf Polizisten und skandierten antikapitalistische Parolen.

Darfur: Geiselnehmer lassen entführte Helfer frei

Die beiden in Darfur entführten Mitarbeiterinnen von Aid Medicale International sind wieder frei: Nach fast vier Wochen Gefangenschaft ließen die Geiselnehmer die Helferinnen aus Frankreich und Kanada frei – eine von ihnen war erkrankt.

Todesurteile: In Iran steigt die Zahl der Hinrichtungen

Mindestens 120 Todesurteile wurden in den ersten zweieinhalb Monaten dieses Jahres in Iran vollstreckt. Das berichtet die Internationale Liga für Menschenrechte und kritisierte, durch die öffentliche Hinrichtungen solle ein “Terrorklima” entstehen.

US-Automobilindustrie: Chrysler-Insolvenz leitet Zeitenwende in Detroit ein

Der Schritt war unausweichlich geworden: Als erster der “großen Drei” der US-Autoindustrie hat Chrysler Insolvenz beantragt. Das umstrukturierte Unternehmen soll danach an die Gewerkschaften und Fiat gehen – ein Vorgang von historischer Tragweite. Der Ikone GM droht nun ein ähnliches Schicksal.

Mexikos Präsident: – Bleibt 5 Tage zu Hause wegen Schweinegrippe

Die Schweinegrippe in Mexiko – noch immer geht die Angst um. Um die Verbreitung des Virus einzudämmen rief Staatspräsident Felipe Calderón seine Landsleute jetzt auf: Verlasst fünf Tage eure Häuser nicht!

BGH-Urteil zum Markenstreit: Banken dürfen Bezug auf Dax nehmen

Der Bundesgerichtshof hat eine Klage der Deutschen Börse AG gegen die Commerzbank abgewiesen. Banken dürfen demnach eigene Papiere mit Bezug auf den Aktienindex Dax herausgeben. Die Marke Dax werde dadurch nicht unlauter ausgenutzt.

Automobilkrise: Fiat steigt bei Chrysler ein

Kurz vor Ablauf eines Ultimatums hat US-Präsident Obama bekannt gegeben: Der italienische Autohersteller wird sich am insolventen US-Konzern Chrysler beteiligen

Bildung: Jeder zweite Gymnasiast braucht Nachhilfe

Viele Gymnasiasten in Deutschlands bewältigen den Schulstoff nicht allein: Fast die Hälfte von ihnen braucht Nachhilfe. An der Spitze der Nachhilfefächer steht ein Klassiker, der schon Generationen von Schülern Probleme machte. Dennoch könnte der Grund für den aktuellen Hilfebedarf die Internetnutzung der jungen Leute sein.

Randalefurcht in Berlin: 5000 Polizisten sollen Mai-Desaster verhindern

Linksextremisten verbreiten Plakate mit brennenden Polizisten, der Innensenator bringt sich vor Autonomen in Sicherheit – und die CDU erregt sich über “No-go-Areas für Demokraten”: Vor dem 1. Mai wächst in Berlin die Sorge vor einer Gewalteskalation wie seit Jahren nicht mehr.

Agrarsubventionen: EU gewährt Deutschland Frist im Datenstreit

Gnadenfrist aus Brüssel: Deutschland darf die Agrarsubventionen und ihre Empfänger im Land noch geheim halten – vorerst. Binnen 14 Tagen will das Landwirtschaftsministerium offene Rechtsfragen klären. Doch selbst dann drohen Konsequenzen.

Autokrise : Obama verkündet Fiats Einstieg bei Chrysler

Der krisengeschüttelte US-Autobauer Chrysler geht mit dem italienischen Autobauer Fiat eine Allianz ein. Das gab US-Präsident Barack Obama in Washington bekannt. Kurz darauf beantragte Chrysler wie erwartet das Insolvenzverfahren. Die US-Regierung will mit Staatshilfen von drei Milliarden Dollar Entlassungen verhindern.

USA: Fiat rettet Autobauer Chrysler kurz vor der Angst

Der krisengeschüttelte US-Autobauer Chrysler geht mit dem italienischen Autobauer Fiat eine Allianz ein. Das gab US-Präsident Barack Obama in Washington bekannt. In Kürze wird zudem das Insolvenzverfahren eröffnet. Mit Staatshilfen von drei Milliarden Dollar sollen Entlassungen verhindert werden.

Insolventer Autobauer: Fiat steigt bei Chrysler ein

Erst die Eröffnung des Insolvenzverfahrens – jetzt eine rettende Beteiligung aus Italien: Der kriselnde US-Autobauer Chrysler wird Fiat als neuen Anteilseigner bekommen. Im Gegenzug kassiert er drei Milliarden Dollar Staatshilfen. Chrysler-Chef Nardelli tritt zurück.

Börsen-Bericht: Dax beendet Handelswoche knapp unter 4800

Höhenflug des Deutschen Aktienindex: Nach guten Vorgaben aus den USA und Übersee sowie positiven Zahlen deutscher Unternehmen, hat das Börsenbarometer am Donnerstag kräftig zugelegt. Zwischenzeitlich sprang der Dax sogar über 4800 Punkte, kurz vor Handelsschluss ist er wieder leicht zurückgefallen.

Deutsche Bank : Ein Herz für Ackermann

Bei seiner Vertragsverlängerung hatte der Deutsche-Bank-Chef auch die Zustimmung von ver.di. Daran sollte sich die SPD ein Vorbild nehmen, finden die Liberalen.

1. Mai: SPD und Linke umwerben die Gewerkschaften

Es geht um die gemeinsamen Wurzeln in der Arbeiterbewegung. Aber es geht ganz sicher auch um den kommenden Bundestagswahlkampf. Am 1. Mai, dem Tag der Arbeit, suchen sowohl SPD als auch die Linke die Nähe der Gewerkschaften. Doch während die SPD althergebrachte Bindungen beschwört, versucht es die Linke mit anderen Argumenten.

Rezession im Zapfhahn: Bier-Absatz stürzt auf historisches Tief

Wirtschaftskrise plus Rauchverbot in Kneipen – für Deutschlands Brauereien ist diese Kombination stark geschäftsschädigend: Im ersten Quartal ist der Bier-Absatz um fast sieben Prozent gesunken.

Kosmetik: Nivea-Hersteller Beiersdorf setzt auf Sparkurs

Der erst kürzlich in den Dax aufgestiegene Kosmetikhersteller Beiersdorf bekommt auch die Krise zu spüren. Jetzt setzt der Hamburger Konzern auf ein Sparprogramm, um die Renditeziele für die Anleger noch zu erfüllen. Trotzdem wird der Konzern eine niedrigere Dividende ausschütten.

Zodiac-Killer – Ist der mysteriöse Fall nach 40 Jahren gelöst?

Er gilt als einer der mysteriösesten Mörder der Kriminalgeschichte.

Spannungsverhältnis: Spionage – Nato weist russische Diplomaten aus

Gerade erst schien sich das Verhältnis zu bessern. Nun belastet ein Spionage-Verdacht die Beziehungen zwischen der Nato und Russland. Einer der Verdächtigen soll zudem der Sohn des Moskauer EU-Botschafters, Wladimir Tschischow, sein. Die russische Regierung spricht von einer Provokation.