Monats-Archive: April 2008

Nahost: Palästinensergruppen deuten Waffenstillstand mit Israel an

Entspannungssignale von den radikalen Palästinensern: Einer ägyptischen Nachrichtenagentur zufolge sind verschiedene Gruppierungen zu einem Waffenstillstand mit Israel bereit. Er soll im Gaza-Streifen und dem Westjordanland gelten.

Rechtsextremismus: Im eisernen Korridor

Nürnberg möchte eine Großdemonstration der NPD am 1. Mai zum “Geistermarsch” machen. Doch so recht scheint die Stadt selbst nicht an den Erfolg zu glauben.

Blitzbesuch in Afghanistan: Rivalität zwischen William und Harry wächst

Als Prinz Harry nach seinem Fronteinsatz in Afghanistan wie ein Kriegsheld dem Flugzeug entstieg, machte sein großer Bruder ein langes Gesicht. Dass Harry dann auch noch andeutete, sein Bruder sei “eifersüchtig” auf ihn gewesen, muss diesen umso mehr gewurmt haben. Nun durfte auch Prinz William nach Afghanistan.

IT-Konzerne: SAP kann beim Mittelstand nicht punkten

Die neue Software “Business By Design” für mittelständische Betriebe läuft weit weniger erfolgreich als die Softwareschmiede erwartet hat. Daher werden die geplanten Investitionen in Vermarktung und Vertrieb drastisch reduziert. Auch die Prognose für die Software muss SAP senken.

Konvent für Deutschland – Die Ruckel-Reformer

Mit dem Buch “Mut zum Handeln” will Altbundespräsident Herzog ein ruckelndes Deutschland aufrütteln, und RWE-Manager Großmann wünscht sich einen Bestseller, der Hape Kerkeling das Fürchten lehrt.

General Motors: Opel-Mutter macht neue Milliardenverluste

Für den US-Autobauer General Motors geht es weiter abwärts: Der Konzern hat im ersten Quartal einen Verlust von 3,3 Milliarden Dollar verbucht. Immerhin: Das ist weniger als im vergangenen Jahr. Und in Europa erzielte GM sogar schwarze Zahlen.

Konvent für Deutschland: Clement und Herzog kritisieren Reformfaulheit

“Mut zum Handeln” heißt ein neues Buch, das der Konvent für Deutschland herausgegeben hat. In dem politischen Beratungsgremium sitzen unter anderem Alt-Bundespräsident Roman Herzog und Ex-Arbeitsminister Wolfgang Clement. Bei der Buchvorstellung kritisieren beide die reformfaule Republik. Ihre Vorschläge aber fallen dürftig aus.

Buchvorstellung: Clement, Herzog und die reformfaule Republik

“Mut zum Handeln” heißt ein neues Buch, das der Konvent für Deutschland herausgegeben hat. In dem politischen Beratungsgremium sitzen unter anderem Alt-Bundespräsident Roman Herzog und Ex-Arbeitsminister Wolfgang Clement. Bei der Buchvorstellung kritisieren beide die reformfaule Republik. Ihre Vorschläge aber fallen dürftig aus.

Bittere Bilanz: Siemens-Gewinn schrumpft auf ein Drittel

Altlasten in der Bahn- und Kraftwerkssparte haben bei Siemens einen massiven Gewinneinbruch verursacht. Das Ergebnis stürzte im zweiten Quartal um 67 Prozent auf 412 Millionen Euro ab. Die Börse hatte Schlimmeres befürchtet und machte die Aktie zum größten Gewinner im Dax.

Nach Skandal-Interview: Ministerpräsident Erdogan jagt Minister X

Ein rätselhaftes Interview über die Regierungskrise in der Türkei bringt Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan in Bedrängnis. Jetzt forscht ganz Istanbul nach dem Minister ohne Namen, der in dem Gespräch die türkische Regierungspartei AKP auffordert, sich aus dem Würgegriff der Kemalisten zu befreien.

Post einigt sich mit Gewerkschaft

Keine Streiks bei der Post!

Börsen-Bericht: US-Konjunkturdaten schieben Dax ins Plus

Zum ersten Mal seit Ende Februar hat der Dax wieder über der Marke von 7000 Punkten geschlossen. Der Index ging am Freitag 1,4 Prozent höher bei 7043 Zählern ins Wochenende. In der vergangenen Woche hat der Leitindex damit rund zwei Prozent gewonnen.

Klinik für Superreiche: “Ich fühle mehr Verantwortung, wenn ich reiche Leute behandele”

Mit dem Reichtum verschieben sich die Maßstäbe. In Moskau kann es sich eine Privatklinik leisten, ihren Patienten 6300 Euro pro Behandlungsstunde abzunehmen. Das kleine Krankenhaus verweist auf eine ganz besondere Qualifikation: Die Kenntnis von der russischen Seele.

Neonazis gegen Antifaschisten: Großaufmarsch der Polizei soll Mai-Krawalle in Hamburg und Nürnberg verhindern

Hunderte Neonazis, Tausende Antifaschisten und 1600 Polizisten: Hamburg richtet sich auf massive Krawalle zum 1. Mai ein. Schon am Abend könnte es zur ersten Randale in der Hansestadt kommen. Auch in Nürnberg drohen Auseinandersetzungen.

Massiver Gewinneinbruch

Nach den Korruptionsvorwürfen eine weitere bittere Nachricht für Siemens: Pannen in der Bahn- und der Kraftwerkssparte haben den Gewinn des Konzerns im zweiten Quartal massiv einbrechen lassen. Das Ergebnis nach Steuern fiel um zwei Drittel auf 412 Millionen Euro.

Einigung mit Ver.di: Post wendet Streik in letzter Minute ab

Der wochenlange Tarifstreit der Post mit der Gewerkschaft Ver.di ist beendet. Das Unternehmen hat sich mit den Arbeitnehmern geeinigt. Mit der Verständigung wurde ein für Anfang Mai geplanter Streik in letzter Minute abgewendet. Die Löhne der Postler sollen in zwei Schritten steigen, die Arbeitszeit bleibt bei 38,5 Stunden.

Beck und Steinmeier: Starke Linkspartei war Preis für Reformen der SPD

Viel wurde über die Krise der SPD und die interne Konkurrenz um die Kanzlerkandidatenschaft geschrieben. Jetzt übten die zwei wichtigsten Kandidaten den Schulterschluss: Kurt Beck und Frank-Walter Steinmeier. Sie lobten den Mut der Partei zu Reformen und fanden gemeinsam eine Erklärung für das Erstarken der Linken.

SPD und Gewerkschaften: Wann wir schreiten Seit an Seit…

Die Reformen haben die SPD den Gewerkschaften entfremdet. Zum 1. Mai bemüht sich die Parteiführung wieder um Annäherung. Aber die alte Aktionseinheit kommt nicht zurück

Landesbanken: LBB hat die Finanzkrise gut verkraftet

Die Landesbank Berlin kommt vergleichsweise glimpflich aus der Bankenkrise heraus – sogar mit besserem Ergebnis als im Vorjahr. Geringe Spielräume in der Zeit des Eigentümerwechsels und ein straffes Management haben das Institut davor bewahrt, das große Rad bei riskanten Finanzmarkttransaktionen zu drehen.

Urabstimmung: Postler votieren für Streik – Verhandlungen gehen weiter

Klares Signal der Basis: Bei der Urabstimmung über unbefristete und flächendeckende Arbeitsniederlegungen haben 93,1 Prozent der Ver.di-Mitglieder für einen Arbeitskampf bei der Post votiert. Zugleich setzen jedoch Vertreter von Gewerkschaft und Post ihre Verhandlungen fort.