Für Georgien sind die jüngsten Pläne aus Moskau die pure Provokation: Russland hatte angekündigt, seine Truppen in den abtrünnigen georgischen Regionen Abchasien und Südossetien aufzustocken. Jetzt droht Georgien mit einer Blockade für Russlands angestrebten WTO-Beitritt.
Für den Fall einer Zuspitzung des Taiwan-Konflikts hat die US-Luftwaffe 1958 einen Atombombenangriff auf China erwogen. Das geht aus erstmals veröffentlichten Geheimdokumenten der US-Armee hervor. Der damalige Präsident Eisenhower habe die Pläne wieder entschärft.
Siebte Senkung in Folge: Als Reaktion auf die anhaltenden Turbulenzen an den Finanzmärkten hat die US-Zentralbank den Leitzins um einen Viertel Prozentpunkt gesenkt. Damit liegt er jetzt bei zwei Prozent - das ist der niedrigste Stand seit Ende 2004.
Lars Windhorst, das einstige Wirtschaftswunderkind - hat er einen Bankverlust von 42 Millionen Euro zu verantworten?
Keine Streiks bei der Post!
Mehr Geld für Opel: Investitionen in Höhe von neun Milliarden Euro bis 2012 hat General Motors der deutschen Tochter jetzt zugesagt. Allein 6,5 Milliarden Euro sollen in neue Modelle fließen.
“Empörend, zerstörerisch” - mit scharfen Worten distanziert sich Barack Obama von seinem Ex-Pastor Jeremiah Wright. Trotzdem könnte ihn die bisherige Verbindung zu dem radikalen Geistlichen wichtige Stimmen bei der Vorwahl in Indiana kosten.
Volkswagen lässt sich von steigenden Rohstoffpreisen und Finanzkrise nicht beeindrucken: Im ersten Quartal legte Europas größter Autobauer bei allen Marken zu und steigerte Umsatz und Gewinn kräftig.
Ex-Wirtschaftsminister Wolfgang Clement: “Der Politik fehlt es am nötigen Input”
Das Terror-Netzwerk von al-Qaida wird laut US-Außenministerium wieder stärker. Besonders in Afghanistan werden die Attacken schärfer und mehr. Die meisten Toten gibt es im Irak. Inzwischen knüpfen al-Quaida-Größen verstärkt Kontakte von Pakistan aus zu Gruppierungen im Nahen Osten, Nordafrika und Europa.
Die Präsidentin des Zentralrats der Juden ist besorgt über die Stimmung in Nürnberg: Die zum 1. Mai geplante NPD-Kundgebung sei bezeichnend für rechtsextreme Tendenzen.
Kaum sinkt die Zahl der Arbeitslosen erneut, reden Politiker von der Vollbeschäftigung. Doch dieses Ziel bleibt ein frommer Wunsch, sagen Experten. Und Kritiker der Arbeitsmarktpolitik meinen: Wer endlich wieder Arbeit hat, jobbt häufig für zu wenig Geld und verarmt im Alter.
Gewerkschaftsgerangel bei der Lufthansa: Beim Flugkonzern buhlen ein halbes Dutzend Organisationen um die Gunst der Mitarbeiter. Das führt inzwischen zu bizarren Szenen - wie jetzt bei einer Demonstration, als Mitglieder der einen Arbeitnehmergruppe gegen die andere demonstrierten.
Erst im Ballon über den Landkreis, dann die mitternächtliche Amtsübergabe auf der Cadolzburg: Landrätin Gabriele Pauli weiß ihren Abschied vom Amt zu inszenieren. Einen neuen Job hat sie zwar noch nicht - aber sie bereue nichts, sagt die CSU-Rebellin a. D.
“Mut zum Handeln” wollen Roman Herzog und Wolfgang Clement mit ihrem neuen Buch machen. Doch die prominenten Ruck-Redner fühlen den Zeitgeist gegen sich - ihre Klage ist eine bittere Frage: Wieso nur hat das Land keine Lust mehr auf Reformen?
Der große Streik bei der Post fällt aus: Die Unterhändler von Deutscher Post und Ver.di haben im letzten Moment einen Kompromiss für die 130.000 Mitarbeiter gefunden. Der Kündigungsschutz wird verlängert, die Löhne steigen in zwei Stufen um insgesamt sieben Prozent.
Als Prinz Harry nach seinem Fronteinsatz in Afghanistan wie ein Kriegsheld dem Flugzeug entstieg, machte sein großer Bruder ein langes Gesicht. Dass Harry dann auch noch andeutete, sein Bruder sei “eifersüchtig” auf ihn gewesen, muss diesen umso mehr gewurmt haben. Nun durfte auch Prinz William nach Afghanistan.
Für den US-Autobauer General Motors geht es weiter abwärts: Der Konzern hat im ersten Quartal einen Verlust von 3,3 Milliarden Dollar verbucht. Immerhin: Das ist weniger als im vergangenen Jahr. Und in Europa erzielte GM sogar schwarze Zahlen.
“Mut zum Handeln” heißt ein neues Buch, das der Konvent für Deutschland herausgegeben hat. In dem politischen Beratungsgremium sitzen unter anderem Alt-Bundespräsident Roman Herzog und Ex-Arbeitsminister Wolfgang Clement. Bei der Buchvorstellung kritisieren beide die reformfaule Republik. Ihre Vorschläge aber fallen dürftig aus.
“Mut zum Handeln” heißt ein neues Buch, das der Konvent für Deutschland herausgegeben hat. In dem politischen Beratungsgremium sitzen unter anderem Alt-Bundespräsident Roman Herzog und Ex-Arbeitsminister Wolfgang Clement. Bei der Buchvorstellung kritisieren beide die reformfaule Republik. Ihre Vorschläge aber fallen dürftig aus.